Beim Seniorennachmittag war für Unterhaltung sowie Kaffee und Kuchen gesorgt. Foto: Anita Indri-Werner

Die „Knastbrüder“ sorgten beim Seniorennachmittag für mächtige Stimmung unter den Teilnehmern – wobei nicht jeder Alemannisch verstand.

Der städtische Seniorennachmittag im Katholischen Gemeindehaus St. Peter und Paul war sehr gut besucht. Kaffee und Kuchen, frühlingshafte Tischdekorationen und ein überaus unterhaltsames Programm kamen sehr gut an.

 

„Kanstbrüder“ sorgen für Stimmung

Mit den „Knastbrüdern“, Jeannot und Christian aus dem Wiesental, sorgten zwei Musiker für allerbeste Stimmung im Saal. Durch den unterhaltsamen Nachmittag führten Sylvie Reese in hochdeutscher Sprache und Nina Horch in alemannisch.

Vielseitiges Repertoire

In ihren Liedern besangen die Brüder Geschichten, die sie selbst erlebt hatten, solche, die ihnen erzählt wurden oder von jenen, die sie sich einfach nur ausgedacht hatten. Herrlich, wenn vom italienischen Wirt in Schopfheim, in dessen „Stube eine Spinnebube“ war, gesungen wurde. „Isch de Hai dehei“, ein Lied, dessen Wortspiel die Zuhörer begeisterte, gehörte ebenso zu Repertoire, wie auch der Song über den Besuch des Vaters in „Bölle“.

Für Kaffee und Kuchen war gesorgt

Immer wieder wurden Orte besungen, die den Besuchern bekannt waren. Sehr gut kam das „Hieber-Lied“ an, das von Regal zu Regal führte und die dort angebotene Ware zum Leben erweckte. Allerdings, ein kleiner Wermutstropfen gab es, nicht alle Besucher verstanden die Lieder auf Alemannisch.

Zeit für den Austausch

In einer kleinen Pause hatten die Gäste die Gelegenheit zum Austausch, bevor es musikalisch weiter ging. „In Mueters Stübeli“, auch Lieder zum Mitsingen hatten die Knastbrüder mitgebracht.

Am Ende durften die Blumen auf den Tischen und Kuchen für den Sonntagnachmittagskaffee mit nach Hause genommen werden. Den Senioren gefiel das Programm sehr, war doch beim Hinausgehen immer wieder zu hören, „das war super“.