Bei Kaffee, Kuchen und Liedern stimmten sich die Senioren in Mühlen auf die Adventszeit ein. Allerdings konnten die Kindergartenkinder dieses Jahr kein Geschenk von der Stadt erhalten.
Die Senioren von Mühlen wurden zur Senioren-Adventsfeier in den Gemeindesaal Mühlen eingeladen. Es war eine gemeinsame Veranstaltung der Arbeiterwohlfahrt, der Evangelischen und Katholischen Kirchengemeinde, der Gemeinde Mühlen und dem Seniorenclub Mühlen. Bei Kaffee und Kuchen und verschiedenen Programmpunkten wollten die Einladenden auf die Weihnachtszeit einstimmen.
Zu Beginn trat der Kindergarten Krümelburg auf und erfreute mit mehreren Liedern. Dazu gehörte auch „In der Weihnachtsbäckerei“. Alle Kinder hatten passend dazu Arbeitsschürzen an.
Geschenke für die Kinder von der Stadt gestrichen
Als Dank erhielten die neun Kinder vom Seniorenclub Mühlen einen Schokoladen-Nikolaus. In diesem Zusammenhang wurde erwähnt, dass es in diesem Jahr aus Spargründen kein Geschenk der Stadt für die teilnehmenden Kinder geben könne. Für Marie-Luise Schramm, Leiterin des Seniorenclubs, war dies unverständlich. Daher sprang der Seniorenclub ein – sehr zur Freude der Kinder, die die kleine Anerkennung von Herzen entgegennahmen.
Nach Kaffee und Kuchen folgten mehrere Grußworte. Pater Jennis erinnerte daran, dass der Advent eine besondere Zeit sei – voller Freude, Lichter und Musik. Er trug eine Geschichte vor, die sowohl zum Schmunzeln als auch zum Nachdenken anregte. Darin ging es um Missverständnisse, wie wir sie alle kennen: gut gemeint und doch völlig anders verstanden. Gerade solche kleinen Missverständnisse machten das Leben liebenswert. Advent sei eine Zeit voller Überraschungen.
Pater Jennis: Advent ist mehr als Einkaufslisten
Man sei heute nicht zusammengekommen, um perfekt zu sein oder alles richtig zu machen, sondern um gemeinsam zu sein: zum Reden, Lachen, Erinnern, Zuhören und um die Wärme der Gemeinschaft zu spüren. Advent sei weit mehr als Einkaufslisten, Plätzchen und Geschenksorgen – eine Zeit der Hoffnung, des Lichts und der Dankbarkeit für die Menschen an unserer Seite.
Ortsvorsteher Michael Eitelbuß hob die schönen Einrichtungen in Mühlen hervor: den Kindergarten, die Schule und den Schulhof. Alles funktioniere nur gemeinsam, sagte er. Es gebe viele Menschen, die bereit seien, sich zu engagieren und auch neue Wege zu gehen.
Pfarrer Unz über Perspektivwechsel
Der evangelische Pfarrer Johannes Unz griff das Thema „Perspektivwechsel“ auf und hatte dazu einen Text mitgebracht, der einmal von oben nach unten und anschließend von unten nach oben gelesen wurde, um den Perspektivwechsel sichtbar zu machen.
Zum Abschluss wurde noch gemeinsam gesungen, begleitet von Judith Unz am Klavier.