Die Feuerwehr musste bei dem Unfall in Villingen die Beifahrer aus dem VW befreien. Foto: Marc Eich/Marc Eich

Weil ein Senior in Villingen einen Transporter übersehen hat, kam es am Freitagnachmittag zu einem größeren Einsatz von Rettungskräften. Mehrere Menschen wurden verletzt.

Heftig gekracht hat es am Freitagnachmittag gegen 15.30 Uhr in der Obereschacher Straße in Villingen. Die Folge war ein Einsatz von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr.

 

Unfallort war der Kreisverkehr an der Abzweigung zur Stettinger Straße, die zum Wohngebiet Haslach führt. Ersten Angaben der Polizei zufolge war der 82 Jahre alte Fahrer eines VW Tiguan von Obereschach kommend in den Kreisverkehr eingefahren.

Hierbei übersah er einen Renault-Transporter, der vom Haslach in den Kreisverkehr eingebogen war. Der 82-Jährige prallte offenbar ungebremst in die Beifahrerseite des Transporters, der aufgrund des heftigen Zusammenstoßes auf die Grünfläche des Kreisverkehrs abgewiesen wurde.

73-Jährige erleidet wohl schwere Verletzungen

Bei dem Unfall wurden insgesamt drei Menschen verletzt. Während sich der Fahrer des Transports nach einer ersten Behandlung weigerte, ins Klinikum transportiert zu werden, erlitt der 82-jährige Fahrer mittelschwere Verletzungen, eine 64-jährige Mitfahrerin im VW wurde leicht verletzt.

Schwere Verletzungen waren allerdings bei der 73 Jahre alten Beifahrerin des Unfallverursachers zu befürchten. Da sie während der Erstversorgung über Schmerzen in der Halswirbelsäule klagte, entschied der Notarzt, die Frau möglichst schonend aus dem VW zu retten. Hierfür musste die Feuerwehr nachalarmiert werden.

Feuerwehr setzt schweres Gerät ein

Mit schwerem Gerät entfernten die Einsatzkräfte die Beifahrertür sowie die B-Säule des Fahrzeugs, um sie liegend und gut gesichert aus dem Wagen zu befreien. Sie kam, wie die übrigen Verletzten aus dem VW, ins Klinikum.

Die Verkehrspolizei aus Zimmern nahm die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang auf. Während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme musste die Obereschacher Straße voll gesperrt werden. Es kam zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen.

Im Einsatz war die Polizei, die Feuerwehr mit vier Fahrzeugen sowie der Rettungsdienst mit drei Rettungswagen, einem Notarzt sowie dem Organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes. Die Höhe des Sachschadens stand vor Ort noch nicht fest.