Am Samstag, 09. November, organisiert die AOK in Kooperation mit dem Landratsamt und der KIGS einen Selbsthilfetag. An diesem Tag werden in der Stadthalle Vorträge und Workshops zu dem Thema „den eigenen Weg finden mit einer chronischen Erkrankung“ abgehalten.
Im Zollernalbkreis gibt es derzeit mehr als 60 Selbsthilfegruppen für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Vor diesem Hintergrund organisiert die Kontakt und Informationsstelle für gesundheitsbezogene Selbsthilfe der AOK Neckar- Alb (KIGS) mit der AOK und dem Landratsamt Zollernalb einen Selbsthilfetag. Dieser findet am Samstag, 9. November, von 9 Uhr bis 17 Uhr in der Stadthalle in Balingen statt. Der Eintritt ist frei. Der Selbsthilfetag dreht sich um das Thema: „ Den eigenen Weg finden mit der chronischen Erkrankung“. Man wünsche sich, den Betroffenen einen Weg aus der Hilflosigkeit aufzuzeigen, erklärt Evelin Blank, Pressesprecherin der AOK Neckar-Alb.
Workshops und Vorträge zum Thema Selbsthilfe und Gesundheit
Im Rahmen des Selbsthilfetages werden Vorträge, Beratung und Workshops angeboten, um auch präventive Maßnahmen aufzuzeigen. Sportwissenschaftlerin Jasmin Hörter spricht zum Thema Bandscheiben und Rückengesundheit. Wirtschaftsjournalistin Christina Berndt bietet einen Vortrag zum Thema „Ganzheitliche Gesundheit in schwierigen Zeiten“ an und der Sozial-Pädagoge Tobias Nestle zusätzlich einen Workshop zu diesem Thema. Weitere Vorträge gibt es zu den Themen Long/Post-Covid, überlebende Krebserkrankte, Elternselbsthilfe und Kinderrheuma. Für Verpflegung wird ist mit Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen gesorgt.
Ein Tag ohne Barrieren
Den Teilnehmern solle eine Möglichkeit aufgezeigt werden, mit der eigenen Krankheit oder der eines Angehörigen umzugehen, erklärt der Oberbürgermeister von Balingen, Dirk Abel. Der Tag solle rundum barrierefrei gestaltet werden. Steffen Baumgarten von der Amsel Kontaktgruppe Zollernalb wolle Personen mit Handicap die Möglichkeit geben, sich auch sportlich auszuprobieren, dafür biete er Tischtennis an.
Ein interaktives Angebot für jeden, der möchte
„Jede Selbsthilfegruppe ist ein Individuum, keine ist wie die andere“, erklärt Ingrid Gonser von Schmerzpatienten Zollernalb.
Man wolle dieses vielfältige Angebot nutzen, um auch anderen Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, die Perspektive zu wechseln. So könne man das gegenseitige Verständnis fördern, ergänzt Blank.
Mehr zur Selbsthilfe
Weitere Informationen
gibt es unter www.selbsthilfe-zollernalb.de