An der Spitze des DAV Lörrach gab es einen Wechsel: Der bisherige zweite Vorsitzende Christian Heinrich übernahm die Leitung aus den Händen von Heike Rose.
Gut besucht war jüngst die diesjährige Mitgliederversammlung der Sektion Lörrach des Deutschen Alpenvereins (DAV), mit inzwischen über 4000 Mitgliedern der größte Sportverein der Region.
Rückblick: Die scheidende erste Vorsitzende Heike Rose führte durch den Abend und freute sich über ein erfolgreiches Jahr: Auch 2025 war die Sektion sehr aktiv. Die verschiedenen Sparten – Bergwandern, Bergsteigen, Mountainbiken, Klettern, Klettersteige, Hochtouren und Skitouren – waren Jugend, Senioren und Aktive zusammengerechnet über 200 Tage auf Tour.
Als Sektionsveranstaltungen wurden ein großes Skitourenwochenende, ein großes Schneeschuhwochenende, ein Sektionswochenende, ein Grillabend, eine Sternbenefizwanderung und eine 24-Stunden-Wanderung durchgeführt.
Finanzen: Finanziell verlief das Jahr positiv, der Verein machte 2025 ein leichtes Plus. Ehrungen: Langjährige Mitglieder wurden geehrt, darunter Hans Thies, erster Vorsitzender von 1980 bis 1993, für 70 Jahre Mitgliedschaft.
Wahlen: Turnusmäßig neu gewählt wurden der Vorstand und der Beirat. Zum neuen ersten Vorsitzenden wurde der bisherige zweite Vorsitzende Christian Heinrich gewählt, in dessen bisherige Position wurde Wolfgang Kothny gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Karin Rapp (Schriftführerin) und Hildegard Hiemer (Schatzmeisterin). Der Beirat wurde ebenfalls neu gewählt, hier gab es aber keine personellen Veränderungen: Michael Fischer (Ausbildung und Kurse), Wolfgang Hess (Senioren), Svea Kaiser (Jugend), Vanessa Kunz und Wolfgang Bittel (Umwelt-, Natur- und Klimaschutz), Mathieu Lask (Familien), Hansjörg Roeßener (Geschäftszimmer) und Angela Rosin (Touren) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Als Kassenprüferin wiedergewählt wurde Anne Grundei. Der Verein dankt Heike Rose und Leon König für ihr großes Engagement in den letzten Jahren und wünscht ihnen für ihre Zukunft alles Gute.
Ausblick: Das dominierende Thema im nächsten Arbeitsjahr wird das Ziel der CO2-Neutralität des Vereins bis 2030 und die Entwicklung der Schritte dorthin sein. Daneben wird an einem neuen Kurskonzept gearbeitet und an der organisatorischen Digitalisierung. Der Verein hofft auf eine unfallfreie Tourensaison.