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Seewald Reise durch Vereinsgeschichte

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Seewald-Besenfeld. Zu seinem 100-jährigen Bestehen des Männergesangvereins Besenfeld gibt die Singgemeinschaft Seewald am Samstag, 19. Oktober, ab 19.30 Uhr ein Festkonzert in der Seewaldhalle in Besenfeld.

Mitwirkende sind die Singgemeinschaft Seewald unter der Leitung Karl-Adolf Hornung, der gemischte Chor aus Sprollenhaus unter der Leitung von Markus Deggelmann und der Popchor Colours of Music aus Baiersbronn unter der Leitung von Thomas Früchtl, der auch die Vorträge der Singgemeinschaft am Klavier begleitet.

Im Programm soll die historische Entwicklung des in Vereinen gepflegten Chorgesangs dargestellt werden. In dieser spiegelt sich auch die Entwicklung des Jubiläumsvereins. Vor 100 Jahren bestand das Repertoire der Gesangvereine, die damals fast ausschließlich Männerchöre waren, überwiegend aus Volksliedern.

Auch der MGV Besenfeld studierte als erstes Lied "Der Lindenbaum" (Am Brunnen vor dem Tore) ein. Damit und weiteren Volksliedern eröffnet die Singgemeinschaft auch das Festkonzert.

In den ländlichen Regionen hat es oft bis nach dem Zweiten Weltkrieg gedauert, bis sich die Chöre an Meisterwerke großer klassischer Komponisten heranwagten, so auch in Besenfeld. Im Jubiläumskonzert erklingen "Trösterin Musik" von Anton Bruckner. Es folgen "Mondnacht" von Robert Schumann, in einer Chorbearbeitung von Karl-Adolf Hornung und "Nachtgesang im Walde" von Franz Schubert.

Eine weitere Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg war, dass sich die Gesangvereine dem Liedgut anderer Länder zuwandten, um ihr Repertoire zu erweitern. Die Frauen und Männer des Gesangvereins Sprollenhaus werden Lieder aus dem Bereich der internationalen Folklore vortragen. Zunehmend an Bedeutung erlangten auch als Bühnenmusik komponierte Chöre. Die Singgemeinschaft trägt daher auch Bedrich Smetanas Eingangschor der Oper "Die verkaufte Braut", das Trinklied aus Guiseppe Verdis Oper "La Traviata" und den Jägerchor aus Carl Maria von Webers "Der Freischütz" vor.

Der Baiersbronner Popchor tritt danach mit Songs aus dem Bereich der Popmusik und der modernen geistlichen Musik auf und rundet damit das Festkonzert ab. ■Der Eintritt zum Konzert ist frei, es wird bewirtet.

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