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Seewald Gerhard Müller bleibt Bürgermeister

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Gerhard Müller (Fünfter von links) bleibt Bürgermeister von Seewald. Zur gewonnenen Wahl gratulierten neben seiner Frau Susanne (links daneben) und den Kindern Lukas, Kevin und Sheila Kristin auch der Landrat (links) und Bürgermeisterkollegen. Foto: Sannert

Seewald - 44,5 Prozent und damit knapp die Hälfte aller Wahlberechtigten der Gemeinde Seewald sind gestern an die Wahlurne gegangen. 94,5 Prozent von ihnen haben Gerhard Müller als Bürgermeister wiedergewählt.

Insgesamt waren 1796 Bürger wahlberechtigt. Die höchste Wahlbeteiligung gab es in Hochdorf mit 60 Wählern und 52,6 Prozent. 42 Prozent (61 Wähler) verzeichnete Erzgrube, 38 Prozent (363 Wähler) Besenfeld und 33,2 Prozent (195 Wähler) Göttelfingen. Ganze 42 Stimmen waren ungültig.

Gerhard Müller war vor acht Jahren erstmals in Seewald zur Wahl angetreten. Damals setzte er sich gegen vier weitere Kandidaten durch. Diesmal hatten die Seewälder allerdings keine so große Auswahl. Außer Gerhard Müller war kein weiterer Kandidat bei der Bürgermeisterwahl angetreten.

Das Wahlergebnis ließ dennoch einige Zeit auf sich warten. Vor, oder besser gesagt hinter dem Rathaus in Besenfeld, hatten sich neben Müllers Frau Susanne Braun-Müller und den drei Kindern Sheila Kristin, Kevin und Niklas auch Landrat Klaus Michael Rückert, die Bürgermeisterkollegen Peter Seithel (Grömbach), Klaas Klaassen (Schopfloch), Christoph Enderle (Loßburg), Jochen Stoll (Simmersfeld), Thomas Fritsch (Mönsheim) und Jürgen Fuchs (Ostelsheim) sowie DRK-Kreissozialleiterin Marion Schmid und zahlreiche Bürger eingefunden. Gemeinsam warteten sie auf das Wahlergebnis, das der stellvertretende Bürgermeister und Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses, Jochen Bier, verkündete. Er war der Erste, der dem Bürgermeister zur Wiederwahl, auch im Namen des Gemeinderats, gratulierte. Für eine Bestätigung sei es angesichts sinkender Wahlbeteiligungen ein gutes Ergebnis, erklärte Bier. Für die kommenden acht Jahre wünsche er sich eine konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit, "auch im Sinne unserer Bürger". Einen Blumenstrauß hatte der stellvertretende Bürgermeister allerdings nicht zur Hand. Als Entschuldigung musste die Bürgermeisterwahl in Bad Rippoldsau-Schapbach, die wiederholt werden muss, herhalten.

"Herzlichen Glückwunsch zur gewonnenen Bürgermeisterwahl", sagte daraufhin der Landrat und ließ an der Richtigkeit der Wahl nicht den geringsten Zweifel. Mit der Wahlbeteiligung zeigte er sich allerdings nicht ganz so zufrieden. "Für mich ist Wahlrecht Wahlpflicht", betonte Rückert. Eine Zustimmung von 94,46 Prozent sei jedoch in einer Gemeinde wie Seewald mit vielen selbstbewussten Ortsteilen keine Selbstverständlichkeit. Gerhard Müller wünschte er, dass sich "die Gemeinde am nördlichen Eingang des Landkreises Freudenstadt" auch in den kommenden acht Jahren weiter positiv entwickeln möge.

"Ich freue mich sehr, dass sie mich als Ihren Bürgermeister bestätigt haben", wandte sich Gerhard Müller an seine Wähler, denen er für das ihm entgegengebrachte Vertrauen dankte. Sein Dank galt auch dem Gemeindewahlausschuss und den Wahlhelfern für ihren Einsatz. Ernst Schebetka habe ihm vor acht Jahren ein "gut bestelltes Haus" hinterlassen, sagte der wiedergewählte Bürgermeister, der sich auch beim Gemeinderat und allen Mitarbeitern der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit bedankte. Seine wichtigste Unterstützerin sei jedoch seine Frau. "Sie gibt mir den nötigen Rückhalt", sagte Müller und bedankte sich bei ihr mit einem dicken Kuss. Nach reichlich Gratulationen und Händeschütteln lud der alte und neue Bürgermeister alle zu einem Freibier in den Bürgerkeller ein, in dem der SC Besenfeld nach seinem Erdbeerfest ein Wahlcafé eingerichtet hatte.

 
 

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