Firmeninhaber Heinz Finkbeiner (links) und Bürgermeister Gerhard Müller (rechts) ehrten zahlreiche langjährige Mitarbeiter. Foto: Blaich Foto: Schwarzwälder-Bote

Sägewerk Finkbeiner & Klumpp ehrte Jubilare / Fritz Bayerle seit 50 Jahren mit dabei

Von Ursula Blaich

Seewald-Eisenbach. Langjährige Mitarbeiter des Sägewerks Finkbeiner & Klumpp in Schorrental wurden von Firmeninhaber Heinz Finkbeiner im Gasthaus Tannenhof in Eisenbach in einer Feierstunde geehrt.

Für 50-jährige Betriebszugehörigkeit wurde Fritz Bayerle die Ehrenurkunde der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald sowie ein Geschenk der Firma von Heinz Finkbeiner überreicht. Dieter Zimehl wurde für 40-jährige Betriebstreue und Joachim Klumpp für 30-jährige Zugehörigkeit geehrt. Schon seit 20 Jahren sind Lucio Lopez und Celio Lopez im Sägewerk Finkbeiner & Klumpp beschäftigt. Ebenfalls geehrt wurden Karl Becker und Uwe Schwarzkönig.

Familienbetrieb invierter Generation

Der Betrieb könne stolz sein, dass er einen Stamm von Mitarbeitern hat, die ihre Arbeitskraft seit so vielen Jahren in den Dienst der Firma stellen, sagte Heinz Finkbeiner. Dies zeuge von einem großen Vertrauensverhältnis.

Das Sägewerk im Seewalder Ortsteil Schorrental besteht seit 110 Jahren und wird jetzt in der vierten Generation geführt. Es gab gute und schlechte Jahre – ein stetiges Auf und Ab – wie es erfahrungsgemäß in der Holzbranche üblich sei, so der Firmeninhaber weiter. Schwierige Situationen wie das Hochwasser der Nagold oder die großen Sturmkatastrophen "Wiebke" und "Lothar" hätten überstanden werden müssen

Heinz Finkbeiner dankte allen Mitarbeitern für ihren Einsatz. Es stecke viel Arbeit im Einteilen, Sägen, Stapeln und Verkaufen von Stammholz. Dies sei nur möglich, wenn alle an einem Strang ziehen, sagte er. Auch Seewalds Bürgermeister Gerhard Müller gratulierte den Betriebsjubilaren für stolze 180 Jahre Treue zum Sägewerk Finkbeiner und sprach seine Anerkennung aus. So viele langjährige Mitarbeiter wiesen auf ein gutes Betriebsklima hin, sagte er. Die Gemeinde Seewald könne stolz sein auf ein so großes und traditionsreiches Sägewerk.

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