Mitglieder der Seelsorgeeinheit Kleiner Heuberg haben Vietnam entdeckt: Mit Pater Augusty machten sich 39 Reisende auf den Weg nach Südostasien.
Mittlerweile ist es Tradition geworden, dass die Seelsorgeeinheit am kleinen Heuberg unter der Leitung von Dekan Pater Augusty eine größeren Pilger- und Erlebnisreise organisiert. In diesem Jahr führte die Reise nach Südostasien – nach Vietnam.
Hanoi, Vietnams Acht-Millionen-Hauptstadt
Die Reisenden besuchten zunächst die vietnamesische Hauptstadt Hanoi. Die Stadt mit ihren rund acht Millionen Einwohnern begeisterte die Besucher aus dem Zollernalbkreis wegen ihrer Vielfalt. Unter anderem Stand ein Besuch am Mausoleum von Ho-Chi-Minh, eine Fahrrad-Rikscha-Tour und ein Besuch eines Wasserpuppentheaters auf dem Programm. Am nächsten Morgen ging es noch zum Literaturtempel, bevor es mit dem Bus weiter in die Provinz Ninh Binh ging. Hier wurde das Zisterzienser-Kloster Chau-Son besucht.
Der riesige Menschenaffe „King Kong“
Am vierten Tag der Reise stand eine Fahrt zur Halong-Bucht auf dem Programm. Die Zimmer wurden auf einer Dschunke bezogen, von wo aus die Lan Ha Bay und die Tra Bau – dort wurde der Film King-Kong gedreht – besucht werden konnte.
Am nächsten Tag ging es mit dem Flugzeug weiter in die ehemalige Kaiserstadt Hue. Mit dem Drachenboot fuhren die deutschen Besucher auf dem Parfüm-Fluss zur Thien-Mu-Pagode – der Pagode der himmlischen Frau.
Früheres Machtzentrum „Purpurne verbotene Stadt“
Anschließend ging es weiter zur Zitadelle und in die „Purpurne verbotene Stadt“ – eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Altstadt ist eine riesige Zitadelle, die quadratisch angelegt ist – mit einer Seitenlänge von je zweieinhalb Kilometern. Innerhalb der Zitadelle gab es Wohnviertel, in welche die Kaiserstadt und die purpurne Stadt eingebettet waren. Als nächste Attraktion Hues wurden die Kaisergräber besichtigt, mit der Rikscha ging es weiter zum Dong-Ba-Markt.
Mit Bambus-Korbbooten im Kokusnuss-Wald
Am Sonntag führte die Reise weiter in Richtung Hoi An. Im Kokosnusswald Bay Mau stiegen die Reisenden in Bambus-Korbboote. Bei dieser Fahrt konnten die Teilnehmer zunächst die Ruhe des Kokosnuss-Waldes genießen, bevor die Bootsführer ihr Können in verschiedensten Bereichen unter Beweis stellten.
Am Ziel in Hoi An angekommen, erlebten die Reisenden den Charm der Stadt und besichtigten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt wie die japanische Brücke, die Phuc Kien Versammlungshalle oder der Markt von Hoi An. Gegen Abend nahm die Gruppe an einem Gottesdienst in englischer Sprache in der Hoi An Church teil.
Die goldenen Brücke und Nebelschwaden
Nach einem Tag Pause in Hoi An ging es nun weiter in die BaNa-Berge. Unterwegs wurde noch an den Marmorfelsen Halt gemacht. Angekommen an den BaNa-Bergen ging es mit der längsten und höchsten Non-Stopp-Seilbahn 5042 Meter nach oben.
Ein besonderes High-Light war hier die Goldene Brücke, die rechtzeitig aus dem Nebel auftauchte und einen großartigen Blick auf die gigantische Landschaft bot. Am Abend flog die Gruppe weiter nach Ho-Chi-Minh-City, auch besser bekannt als „Saigon“ .
Tropische Früchte und Honigtee im Mekong-Delta
An Tag zehn ging es in das Mekong-Delta, wo zunächst frische, tropische Früchte genossen und Honig-Tee verkostet werden konnte. Mit Ruderbooten, die von Einheimischen gefahren wurden, ging es durch die natürlichen Kanäle des Mekongs.
Am Abend stand ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm: Das Abendessen fand bei einer Schiffahrt auf dem Saigon-River statt. Hier konnte nicht nur ein leckeres Essen, sondern auch die fantastische Skyline der 14-Millionen-Stadt erlebt werden.
Der letzte Tag und zurück in die Heimat
Am letzten Tag standen noch verschiedene Sehenswürdigkeiten Saigons, etwa der Palast der Wiedervereinigung, die Notre-Dame-Kathedrale, das alte Postamt, die Tan-Dinh-Kirche und China-Town mit der Thien Hau Pagode auf dem Plan, bevor es nach einer beeindruckenden Reise durch Vietnam von Saigon aus weiter über Doha und zurück nach Deutschland ging.