Die einen zogen ihre Bahnen in den großen Becken des Oberndorfer Freibads... Foto: Wagner

Beim Mondscheinschwimmen ging der Badespaß ausnahmsweise bis 22 Uhr weiter. Wir haben die Bilder.

Erlebte das Oberndorfer Freibad am Nachmittag noch die diesjährige Rekordkulisse von mehr als 1500 Badegästen, kehrte gegen Abend Ruhe ein, und die rund 200 Besucher genossen einen gemütlichen und stimmungsvollen Abend mit Blick auf den Schlattfelsen im Hintergrund.

 

Mondscheinschwimmen war an diesem Abend angesagt, und so waren die Pforten des Bades für die Besucher bis 22 Uhr geöffnet. Jeder fand ein Plätzchen seiner Wahl.

Während eine Familie es sich im Strandkorb direkt am Nichtschwimmerbecken bequem machte, nutzten andere den Platz auf der Liegewiese, um zu kicken oder Volleyball zu spielen. Weil auch um 21 Uhr noch Temperaturen um die 27 Grad herrschten, nutzten viele auch die Gelegenheit, sich im glasklaren Wasser abzukühlen.

Platz am Kiosk ist gut besucht

Die einen zogen ihre Bahnen in den großen Becken, die anderen tobten durchs Nichtschwimmerbecken. Jugendliche zeigten bei ihrem Sprung vom Ein-Meter-Brett Kunststücke, an den Platten wurde Tischtennis gespielt, und auch auf der Rutsche herrschte reger Betrieb.

Viele suchten aber auch nur ein stilles Plätzchen, um sich zu unterhalten oder das bunte Treiben im Bad zu beobachten. Besonders gut besucht war der Platz am Kiosk. Das Personal an der Theke wurde nicht müde, die Gäste mit Getränken, kleinen Leckerbissen oder dem bei sommerlichen Temperaturen unverzichtbaren Eis zu verwöhnen.

Die Schwimmmeister Reimar Badstübner und Fabian Häckel wachten über alle Aktionen im Wasser und hatten auch ein waches Auge auf die Aktivitäten im Gelände.

Bis auf die Verarztung eines Jugendlichen, der sich beim Sprung vom Ein-Meter-Brett leicht verletzt hatte, mussten sie aber nicht eingreifen.

Angebot gut angenommen

Beide Aufsichtspersonen freuten sich darüber, dass die Oberndorfer das Angebot der langen Öffnungszeit gerne angenommen hatten. Bei passender Gelegenheit werde man diese Aktion sicherlich wiederholen, versprach Reimar Badstübner.

An einem der längsten Tage im Jahr dauerte es erwartungsgemäß etwas länger, bis der Mond aufging, um sich im Wasser zu spiegeln. Schwimmer waren da keine mehr im Becken. Aber viele ließen den Abend nach einem heißen Sommertag mit einem kühlen Getränk am Kiosk ausklingen.