Ein Bild aus vergangenen Tagen: Seit Mitte Dezember ist das Aquari wieder geschlossen und eine Öffnung ist noch lange nicht in Sicht.Archivfoto: Sigwart Foto: Schwarzwälder Bote

Freizeit: Noch keine Öffnungsperspektive / Erste Variante könnte Begrenzung auf Personenzahl sein

Das Hüfinger Hallenbad ist geschlossen. Bürgermeister Michael Kollmeier sieht auch keine Chance, dass sich das bald ändert.

Hüfingen (jak). Wie sieht eigentlich die Perspektive für das Aquari aus? Eine Frage, die sicher nicht nur Reinhard Isak beschäftigt. Der SPD-Stadtrat ist nicht nur bekannt dafür, dass er sich im Gemeinderat immer intensiv mit dem Wirtschaftsplan des Hüfinger Hallenbades beschäftigt, sondern ist auch selbst eifriger Aquari-Besucher. Doch gibt es überhaupt eine Chance, dass das Hüfinger Bad in nächster Zeit wieder seine Türen öffnet? "Es ist schließlich nicht bekannt, dass es jemals zu einer Infektion in einem gechlorten Schwimmbad gekommen ist", sagt Isak.

"Es steht halt in der Corona-Verordnung"

Eine Hoffnung, die aber Bürgermeister Michael Kollmeier schnell wieder zunichtemacht. "Es steht halt in der Corona-Verordnung, dass alle Sorten von Bädern geschlossen haben", sagt Kollmeier. Betriebsleiter Michael Scholz sei aber bereits auf verschiedene Szenarien vorbereitet. "Das Einfachste wäre, wenn alle Nutzungsarten wieder gleichzeitig erlaubt werden. Dann kommt wieder Wasser in das Becken und es kann losgehen", erklärt der Hüfinger Bürgermeister.

Eine andere Möglichkeit sei, dass zuerst der Schulsport wieder erlaubt werde. Aber im Moment sei Fernunterricht angesagt und in der entsprechenden Verordnung sei auch klar aufgeführt, dass sämtlicher Schulsport verboten ist. Dazu gehöre eben auch das Schwimmen und das ist in Vor-Corona-Zeiten in Hüfingen intensiv betrieben worden, denn zu den Hauptnutzern tagsüber zählten eben die Schüler und ihr Schwimmunterricht. Noch bis eine Woche vor Weihnachten – so lange die Schulen geöffnet hatten – habe es im Aquari Schwimmunterricht gegeben. Seit das nicht mehr möglich ist, ist allerdings das Bad auch wieder geschlossen.

"So lange die Regeln aber so sind, kann es keine Öffnungsperspektive geben", erklärt Michael Kollmeier. Denn die Perspektive hänge davon ab, zu welchem Zeitpunkt die verschiedenen Nutzungsarten wieder erlaubt wären. Denkbar sei auch, dass wieder eine Begrenzung auf Personenzahl pro Quadratmeter als erster Öffnungsschritt komme.

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