Das Archivbild zeigt das Becken des Schlossparkbades. Die Verantwortlichen wollen besonders sorgsam mit dem wertvollen Gut Wasser umgehen. Foto: Schnurr

Gerade in Zeiten akuter Trockenheit wird Wasser zur kostbaren Ressource. Deswegen achtet das Schlossparkbad genau auf den Umgang mit dem flüssigen Gut.

Seit dem 11. Mai empfängt das Schlossparkbad in Geislingen wieder Badefreunde aus der Sonnenstadt und aus der Region. Wir haben uns erkundigt, wie das Bad personell aufgestellt ist und welchen Einfluss die aktuelle Trockenheit auf den Betrieb hat.

 

„Der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser als kostbare Ressource steht im Zentrum der Arbeit unseres Freibadteams. Nachhaltigkeit hat dabei auch im Schlossparkbad oberste Priorität“, schreibt die Stadtverwaltung Geislingen auf Anfrage.

Rund 1,3 Millionen Liter Wasser sind nötig

„Um die Wasserspeicher des Zweckverbands Wasserversorgung Hohenzollern zu schonen, erfolgt das Befüllen des Beckens über einen Zeitraum von rund eineinhalb Wochen. Somit wird den Wasserspeichern ausreichend Zeit zur Regeneration gegeben.“

Rund 1,3 Millionen Liter Wasser sind nötig, um den Gästen ausreichend Badevergnügen zu bereiten. Laut eigenen Angaben setzt das Bad alles daran, über die gesamte Badesaison so sorgsam wie möglich mit dieser gigantischen Wassermenge umzugehen.

„Während der Badesaison rückt zudem die effiziente und sorgfältige Aufbereitung des Wassers besonders in den Fokus. Das Beckenwasser bleibt dabei so hochwertig wie beim Einfüllen – dank moderner Umwälz- und Filtertechnik“, verspricht die Verwaltung. Diese Technik spiele eine „entscheidende Rolle“ für die ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Hiermit wolle man Hygiene, Sicherheit und Komfort bieten – und das bei einem ressourcenschonenden Betrieb.

Saisonkarteninhaber dürfen sich laut Bad zudem auf eine Neuheit freuen

Ökologisch sieht sich das Bad also gerüstet und gut aufgestellt. Auch personell scheint alles in trockenen Tüchern zu sein: „Mit drei städtischen Mitarbeitenden und zusätzlicher Unterstützung durch Rettungsschwimmer – insbesondere an heißen Tagen mit hohem Besucheraufkommen – ist das Team des Schlossparkbads personell sehr gut für die Freibadsaison 2025 aufgestellt“, heißt es.

Saisonkarteninhaber dürfen sich laut Bad zudem auf eine Neuheit freuen: „Erstmals können sie für die gesamte Badesaison eine begrenzte Anzahl an Schließfächer mieten.“

Neuer Tarif beschlossen

Auch das Candle-Light-Schwimmen, bei dem das gesamte Bad mit Kerzen und bunten Lampions in eine stimmungsvolle Atmosphäre getaucht wird, steht laut der Verwaltung wieder auf dem Programm in dieser Badesaison. Ein genaues Datum wurde noch nicht genannt.

Zudem habe der Gemeinderat die Einführung eines neuen Tarifs für Alleinerziehende mit mindestens einem kindergeldberechtigten Kind beschlossen.

Das Schlossparkbad hat täglich von 8 bis 19.45 Uhr geöffnet. Betriebsende ist um 20 Uhr. Als besonderen Bonus können Saisonkarteninhaber dienstags und donnerstags bereits ab 7 Uhr ihre Bahnen ziehen.

Zum Start der neuen Freibadsaison im Mai wurden die Eintrittsgelder für das Schlossparkbad erhöht. Eine Tageskarte für Erwachsene kostet somit fortan 4,50 Euro anstatt bisher 3,80 Euro.