Der Transport der Bauteile ist ein aufwendiges Unterfangen. (Symbolbild) Foto: © Andreas Gruhl - stock.adobe.com/Andreas Gruhl

In der Nacht zum Mittwoch rollen die ersten Turmteile für den Windpark in Grömbach an. Die Schwertransporte sollen mehrere Nächte hintereinander für rund sieben Stunden auf den Straßen unterwegs sein.

Hindernisse sind beseitigt, Kurven verbreitert, es kann losgehen: Per Schwertransport bringt die EnBW die ersten Großkomponenten für den Windpark Grömbach auf den Weg: In der Nacht zum Mittwoch, 18. September, die ersten Turmteile, in der Nacht zum Donnerstag, 19. September, drei Rotorblätter, sowie in den Nächten zum Freitag, 20., und Samstag, 21. September, weitere Turmteile.

 

Weiter geht es dann in der kommenden Woche. In der Nacht auf Dienstag, 24. September, sollen drei weitere Rotorblätter transportiert werden. In den Nächten auf Mittwoch, 25. September, Freitag, 27. September, und Samstag, 28. September, werden dann noch mal Turmteile angeliefert.

Die Schwerransporte beginnen später als zunächst erwartet. Ursprünglich hatte die EnBW zwölf Fahrten mit Turmteilen, Rotorblättern sowie Maschinenhaus, Nabe und Triebstrang ab Montag angekündigt, dann kam es aber zu Verzögerungen.

Sieben Stunden unterwegs

„Die Teile werden vermutlich ab 22 Uhr auf einem nahe gelegenen Rastplatz vor der Autobahnabfahrt Pforzheim starten“, so die EnBW auf Anfrage. „Der Rotorblatttransport wird ab der Autobahnausfahrt Pforzheim vermutlich gute sieben Stunden dauern, so dass die Rotorblätter laut Aussage der Transporteure nicht vor 5 Uhr morgens in der Region sein werden.“

Wann genau die Teile am Zielort ankommen, lässt sich aber nicht sagen.„Das ist leider nicht exakt vorherzusehen, da die Zeiten auch von der Kapazität der Polizei abhängen“, so die EnBW.

Die Route verläuft über die B 294 durch das Enztal über Seewald bis Freudenstadt, weiter über die B 28 und die L 404 bis zum Durrweiler Kreuz und dann über die K 4729 durch Kälberbronn bis zum künftigen Windpark-Standort im Gerechtigkeitswald bei Grömbach.

Die EnBW baut dort zwei Windkraftanlagen vom Typ Vestas V 136 mit einem Rotordurchmesser von 136 Metern und einer Nabenhöhe von 169 Metern.