Der Fahrer des Ford Transit ist auf die Gegenfahrbahn geraten und wird beim Unfall schwer verletzt. Foto: Feuerwehr Vöhrenbach

Gleich zwei Rettungshubschrauber waren am Dienstag bei Urach im Einsatz. Auf der Landesstraße 180 hatten sich bei einem Unfall zwei Personen schwer und eine leicht verletzt.

Zu einem schweren Unfall ist es am frühen Abend des Dreikönigstages gegen 17 Uhr bei Urach gekommen. Auf der Landesstraße zwischen Urach und Hammereisenbach stießen zwei Autos frontal zusammen. Zur Rettung der drei Verletzten waren unter anderem Rettungswagen, zwei Rettungshubschrauber sowie Feuerwehrleute aus Vöhrenbach und Urach im Einsatz.

 

Auf der Landesstraße 180 zwischen Hammereisenbach und Urach kam es nach Angaben der Polizei zur Frontalkollision. Der 34-jährige Fahrer eines Kleintransporters Ford Transit geriet demnach aus unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn.

Aus Richtung Hammereisenbach fuhr ihm eine 21-jährige Fahrerin in einem VW entgegen. Sie konnte dem Ford Transit nicht mehr ausweichen, und die beiden Wagen prallten aufeinander.

Durch den heftigen Zusammenstoß verletzten sich die jeweiligen Fahrer schwer, ein 33-jähriger Beifahrer im Ford zog sich zudem leichte Verletzungen zu. Die junge Frau wurde dabei in ihrem VW eingeklemmt.

Sie zu befreien, war die wichtigste Aufgabe der Feuerwehr. Die etwa 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Vöhrenbach mit der Abteilung Urach eilten mit zwei Fahrzeugen unter Leitung von Oliver Schrenk zur Unfallstelle. Im Einsatz war auch das komplette schwere Gerät der Feuerwehr mit hydraulischer Schere, Spreizer und Rettungszylinder. So gelang es, die junge Frau aus dem Auto zu befreien. Die Feuerwehrleute konnten sie an die Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) übergeben.

Ein Hubschrauber aus der Schweiz

Dieses war mit dem Organisationsleiter Rettungsdienst, dem leitenden Notarzt, zwei Rettungswagen jeweils mit Notarzt und dem First Responder des DRK Vöhrenbach im Einsatz. Auch gleich zwei Rettungshubschrauber rief der Unfall auf den Plan: Christoph 11 aus Villingen-Schwenningen und der Schweizer Hubschrauber Rega 02 aus Basel transportierten die beiden schwer verletzten Fahrer in Krankenhäuser.

Im Einsatz sind gleich zwei Rettungshubschrauber: Christoph 11 aus Villingen-Schwenningen ist einer von ihnen. Foto: Feuerwehr Vöhrenbach

Neben der Rettung der eingeklemmten Fahrerin hatte die Feuerwehr noch eine ganze Reihe weiterer Aufgaben. Die Einsatzkräfte mussten die Unfallstelle absichern, ausleuchten und den Brandschutz bei den Unfallfahrzeugen sicherstellen.

Schaden beträgt rund 70 000 Euro

Mit ihrer Drohne leistete die Feuerwehr dann auch noch der Polizei Amtshilfe bei der Unfallaufnahme. Zur Unfallaufnahme sperrte die Polizei den Streckenabschnitt bis etwa 21.30 Uhr. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 70 000 Euro.