Die im DEL2-Finale klar geschlagenen Schlittenhunde lecken ihre Wunden und fokussieren sich personell mit einem Umbruch auf die kommende Saison.
Aufräumen ist beim klar geschlagenen DEL2-Finalisten Kassel Huskies angesagt. Es laufen bei den Hessen nun die personellen Zukunftsplanungen, bei denen zwei frühere Schwenninger eine wichtige Rolle spielen. Cheftrainer Todd Woodcroft wurde verabschiedet.
Petteri Väkiparta rückt als bisheriger Co-Trainer auf die Position des Chefcoaches. In der Verteidigung wird Johannes Huß die Huskies verstärken. Huß spielte zuletzt zwei Jahre lang für Iserlohn, erhielt dort aber keinen Vertrag mehr. Insgesamt soll das Team nach der sportlichen Enttäuschung – Kassel wollte unbedingt den DEL-Aufstieg schaffen – ein neues Gesicht erhalten.
Klar ist nun auch, dass Kassels bisheriger Verteidiger Bode Wilde – der 26-Jährige hat einen deutschen Pass – ohne Ablösesumme zu den Wild Wings wechseln kann. Bei einem Aufstieg in die DEL wäre diese für die Neckarstädter vertraglich offenbar fällig gewesen. Die Wild Wings haben Wilde aber noch nicht offiziell als Neuzugang präsentiert.
Persönlich hat der gebürtige US-Amerikaner eine überragende DEL2-Saison gespielt. In insgesamt 66 Partien für die Huskies erzielte Bode Wilde 14 Tore und verzeichnete 38 Assists. Bei den Wild Wings will der offensivstarke Defender auch Verantwortung übernehmen, gilt als der Nachfolger für Thomas Larkin.