Bundestrainer Harold Kreis streicht beide Schwenninger aus dem WM-Aufgebot. Zwei Wild Wings sind dennoch bei den Titelkämpfen in der Schweiz dabei.
Der DEB-Kader für die IIHF Weltmeisterschaft in der Schweiz steht fest. Aus Schwenninger Sicht gibt es eine böse Überraschung: Verteidiger Arkadiusz Dziambor, der sein erstes Länderspieltor am Sonntag im abschließenden Test gegen die USA (2:5) erzielte, sowie Angreifer Alex Karachun sind nicht dabei.
Beide Wild Wings waren jedoch überwiegend in den Vorbereitungsphasen ein wichtiger Bestandteil des deutschen Kaders.
Zwei vertreten die Wild-Wings-Farben dennoch
Hendrik Kolbert (Athletik-Trainer des deutschen Teams) und Alex Trivellato (Italien) vertreten die Farben der Wild Wings bei den Titelkämpfen. Allerdings ist es noch offen, ob Trivellato in Schwenningen bleibt.
Das deutsche Team hat sein erstes Gruppenspiel an diesem Freitag (16.20 Uhr in Zürich) gegen Finnland.
Im Vergleich zu Phase vier der Vorbereitung gibt es also auf sechs Positionen Veränderungen im deutschen Aufgebot, denn die Spieler der Eisbären Berlin stoßen an diesem Montag zum Team. Im Tor ergänzt Jonas Stettmer (noch Berlin, in der neuen Saison Ingolstadt) das Aufgebot, in der Abwehr sind Eric Mik und Kai Wissmann dabei. In der Offensive wurden Andreas Eder, Frederik Tiffels und Manuel Wiederer nominiert.
Fünf WM-Debütanten
19 Spieler des WM-Aufgebots haben bereits an einer oder mehreren Weltmeisterschaften teilgenommen, zwölf waren im vergangenen Februar bei den Olympischen Spielen für Deutschland im Einsatz. Für die Spieler Dominik Bokk (Köln), Samuel Dove-McFalls (Nürnberg), Phillip Sinn (München), Jonas Stettmer (neu in Ingolstadt) und Marcus Weber (Nürnberg) ist es jeweils die erste WM.
Das sagt der Bundestrainer zur Kadernominierung
Harold Kreis blickt auf sein WM-Aufgebot: „Über vier Vorbereitungsphasen ist die Mannschaft zusammengewachsen und hat sich von Woche zu Woche weiterentwickelt. Daher sind uns die Entscheidungen nicht leichtgefallen. Nach dem Spiel gegen die USA haben wir noch einmal eingehend über die letzten zu vergebenden Plätze gesprochen und sind überzeugt, die Rollen in der Mannschaft für die Weltmeisterschaft nun optimal besetzt zu haben. Wir blicken nun nach vorn und werden uns in Zürich optimal auf den Turnierstart am Freitag vorbereiten.“
Das Statement von Christian Künast
Der Vorstand Sport des DEB erklärt: „Nach einer intensiven Vorbereitung freuen wir uns auf die gemeinsame Zeit in Zürich. Der Vergabe der Kaderplätze war keine leichte Entscheidung. Das zeigt, wie viel Einsatz und Willen diese Gruppe entwickelt hat. Seit Tag eins der Vorbereitung sind wir als Einheit aufgetreten, genau das nehmen wir jetzt mit nach Zürich. Unser Dank gilt natürlich auch allen Spielern, die in den vergangenen Wochen Teil dieser Entwicklung waren und es nun nicht in den WM-Kader geschafft haben.“