Nach dem Aus gegen Köln im Playoff-Viertelfinale können die Wild Wings dennoch stolz auf ihre Saison sein. Die Perspektiven sind hervorragend, meint Sportredakteur Michael Bundesmann.
Am Ende dieser Playoff-Viertelfinalserie zwischen Schwenningen und Köln entschieden in allen vier Partien Kleinigkeiten. Nach einer unglaublich starken Leistung in einem 104-minütigen, denkwürdigen Krimi am Dienstagabend müssen sich die Schwenninger aus der Saison verabschieden. Nicht viel fehlte zu einem fünften Duell.
Die Wild Wings präsentierten sich nach einer ordentlichen DEL-Hauptrunde in dem gesamten Playoff-Kapitel hervorragend.
Die Neckarstädter erreichten in dieser Saison ihren nächsten Leistungslevel. Die Mannschaft gewann an Siegermentalität dazu. Die Entwicklung am Eishockey-Standort Schwenningen – das ganze Paket betrachtet – könnte nicht besser sein.
Ein personeller Umbruch des Kaders unter Top-Trainer Steve Walker wird nun kommen, ist individuell gewiss schmerzhaft, aber für den nächsten Abschnitt notwendig. Die Wild Wings zählen zu den Top 8 in Deutschland. Das ist eine Ansage – und eine Grundlage für weitere gute Perspektiven.