Die Schwenninger stecken mitten in der „englischen“ DEL-Woche. Am Mittwoch (19.30 Uhr) geht es daheim gegen die Löwen. Zwei Münchner sind gesperrt.
Für die Wild Wings geht es im DEL-Programm an diesem Mittwoch (19.30 Uhr) daheim gegen die Frankfurter Löwen schon weiter. Die Schwenninger sind nach der unglücklichen Niederlage 4:5-Niederlage in München in der Tabelle auf Rang neun (20 Punkte) abgerutscht.
Die Hessen haben ihren unterirdischen Saisonstart – mit sechs Niederlagen in Folge im September – nun in diesem Monat mit einer Spielbilanz von 4:4 (Siege und Niederlagen) etwas wettgemacht und sind zumindest auf den drittletzten Platz hochgeklettert.
Im ersten Saisonaufeinandertreffen gewannen die Schwenninger souverän am 21. September in der Frankfurter Eissport-Arena mit 6:3. Doch Wild-Wings-Coach Steve Walker ist sich sicher: „Wir treffen nun auf ein verbessertes Frankfurter Team.“
Die Ausgangslage für die Wild Wings
Steve Walker fordert von seinem Team noch mehr Konstanz und – mit Rückblick auf die Niederlage in München – „vor allem, dass wir wieder zu unserer Struktur im Spiel zurückkehren“. An der Arbeitseinstellung seiner Spieler gäbe es hingegen null Zweifel.
Die Dienstag-Trainingseinheit nutzte Walker zunächst, um per Videostudium noch einmal der Mannschaft die Probleme gegen München aufzuzeigen.
Schwenningens neuer Stürmer Danny O’Regan, der am Sonntag seine ersten beiden Tore für die Wild Wings und in der DEL verbuchte, ist überzeugt, „dass wir es gegen Frankfurt wieder besser machen“. Dabei lobt der Neuzugang die sehr positive Atmosphäre im Team: „Ich fühle mich hier sehr wohl.“
Die Personalien
Torhüter Joacim Eriksson hat seine Erkältung überwunden, will am Mittwoch schon wieder leicht trainieren, doch für einen Einsatz gegen die Löwen reicht es noch nicht. Zum dritten Mal in Folge steht Michael Bitzer im Tor. Denkbar ist, dass Verteidiger Will Weber, der gegen München rausrotierte, gegen die Hessen wieder dabei ist.
Die Lage in Frankfurt
Die Frankfurter um Coach Tom Rowe gewannen am Freitag daheim gegen Bremerhaven mit 7:3, mussten sich am Sonntag aber starken Haien auswärts mit 0:5 geschlagen geben. Der Frankfurter Trainer gratulierte den Kölnern, „die hervorragend verteidigt haben und die wir offensiv nicht aufhalten konnten.“
Wichtig war die Rückkehr des lange verletzten Kapitäns und Top-Verteidigers Maksim Matushkin. Dafür werden die angeschlagenen Leistungsträger Daniel Wirt und Carter Proft erst nach der Länderspielpause zurückerwartet.
Zwei Münchner gesperrt
Übrigens: Die „Keilerei“ zwischen München und Schwenningen nach der Schlusssirene am Sonntag auf dem Eis hat Folgen: Der DEL-Disziplinarauschuss sprach Sperren für die beiden Münchner Chris DeSousa (zwei Spiele) und Brady Ferguson (vier Spiele) aus. Wild-Wings-Angreifer Sebastian Uvira, der im Duell mit Ferguson nachträglich auch eine Spieldauerstrafe kassiert hatte, kann gegen Frankfurt hingegen wieder auflaufen.