Teemu Pulkkinen (hier noch im Trikot der Wild Wings) möchte mit dem HC La Chaux-de-Fonds im Frühjahr in die Schweizer National League aufsteigen. Foto: Eibner

Für den Schwenninger Ex-Stürmer geht es nicht heim nach Finnland, sondern in die Swiss League. In der Schweiz wollte er immer einmal spielen.

Erst HK Poprad (Slowakei), dann 22 DEL-Spiele für die Wild Wings und nun beim Schweizer Zweitligisten HC La Chaux-de-Fonds.

 

Teemu Pulkkinen (33) wird später seinen Kindern und vielleicht auch Enkeln einiges von dieser Saison 2024/25 zu erzählen haben. Vermutet worden war, dass der erfahrene Angreifer nach seinem plötzlich Abschied in Schwenningen – kurz vor Weihnachten –wieder in seinem Heimatland spielt, doch der Finne unterschrieb nun beim Club im Schweizer Hochjura, der aktuell hinter dem EHC Basel auf einem guten zweiten Platz in der Swiss League steht und den Aufstieg in die National Hockey League schaffen möchte. In der Schweiz Eishockey zu spielen, war immer einer der Wünsche des NHL-erfahrenen Angreifers gewesen. Sicherlich auf Anhieb in der National League. Aber was noch nicht ist, kann ja in La Chaux-de-Fonds für ihn ja noch werden.

Der Hoffnungsträger

Teemu Pulkkinen ist bei den Eidgenossen in diesen Tagen der große neue Hoffnungsträger: „Mit seiner Erfahrung auf hohem Niveau, seinem präzisen und kraftvollen Schuss wird Teemu Pulkkinen unserem Angriff einen echten Mehrwert bringen. Wir können es kaum erwarten, ihn während der Playoffs bei der Arbeit zu sehen“, wird Lover Burkhalter, der Sportdirektor des HC La Chaux-de-Fonds, auf der clubeigenen Homepage zitiert.

Teemu Pulkkinen und die Wild Wings – das hat (leider) im vergangenen Herbst einfach nicht gepasst. Der Finne erzielte vier Treffer und verbuchte sieben Assists, fühlte sich aber im Spielsystem von Coach Steve Walker nie hundertprozentig wohl.

Warum er in Schwenningen nie richtig ankam

Nach seinen überzeugenden Leistungen in einigen Vorbereitungsspielen der Schwenninger, versank der WM-Silbermedaillengewinner mit Finnland (2016) teamintern bei den Wild Wings immer mehr im Mittelmaß. Die zugedachte Führungsrolle konnte Pulkkinen nie ausfüllen und ihm soll auch hier und da intern der richtige Draht zu den Teamkollegen gefehlt haben.

Als ihn Steve Walker im Dezember bei zwei DEL-Partien der Wild Wings als überzähligen Spieler draußen ließ, war Pulkkinen mit seiner Geduld am Ende, sah in Schwenningen für sich keine Perspektiven mehr und löste vor Weihnachten seinen Vertrag mit den Neckarstädtern auf.

Bei seiner dritten Station in 2024/25 – in La Chaux-de-Fonds – soll es für den Stürmer nun doch noch ein Happy-end in dieser Saison geben.