Den Gästen fehlt es über 60 Minuten gegen sehr effektives Pinguins-Team an erfolgreichen Offensiv-Lösungen. Wild Wings bleiben in der DEL-Tabelle Elfter.
Die Wild Wings haben in der DEL ihr Auswärtsspiel in Bremerhaven am Sonntagabend mit 0:3 verloren, waren insgesamt zu wenig durchschlagskräftig. Nach den zuletzt sehr guten Auftritten war es für die Schwenninger aber nur ein kleiner Rückschlag gegen ein Top-Team.
Die Personalien
Bei den Wild Wings hatte Torhüter Joacim Eriksson für diesen Sonntag nach der Geburt seines zweiten Sohnes noch eine kleine Pause erhalten. In Bremerhaven stand also noch einmal Michael Bitzer zwischen den Pfosten. Backup war somit erneut Steve Mahjer. Insgesamt hatte Coach Steve Walker – im Vergleich zum 4:5 nach Verlängerung gegen Ingolstadt am Donnerstag – keine Veränderungen vorgenommen.
Die Pinguins wollten sich nach ihrer überraschenden 0:4-Klatsche am Freitag in Iserlohn gegen Schwenningen rehabilitieren. Ins Tor kehrte für Maxi Franzreb gegen Schwenningen Kristers Gudlevskis zurück.
Das erste Drittel
Das erste Drittel ging bereits klar an die Pinguins. In der neunten Minute nutzten die Gastgeber einen Fehler der Wild Wings im Spielaufbau und trafen durch Ross Mauermann zum verdienten 1:0. Die Gäste konnten in den ersten 20 Minuten kaum Druck auf das Bremerhavener Tor entwickeln, obwohl Angreifer Alex Karachun vor dem Spiel noch gefordert hatte: „Wir brauchen hier unbedingt einen guten Start.“
Nach 14:6 Schüssen und dem ersten Tor für die Norddeutschen ging es in die erste Drittelspause.
Das zweite Drittel
Im Mittelabschnitt steigerten sich die Wild Wings, erspielten sich nun gute Chancen durch Sebastian Uvira, Ben Marschall und auch Tyson Spink. Aber die Pinguins machten das 2:0 in der 29. Minute durch Miha Verlic, der einen Distanzschuss von Jan Urbas entscheidend vor dem Schwenninger Tor abfälschte.
„Wir haben gewusst, wie schwer es heute wird. Wir müssen unsere Konter besser fahren“, forderte Schwenningens Angreifer Philip Feist in der letzten Drittelspause.
Das dritte Drittel
In den letzten 20 Minuten war das letzte Powerbreak gerade vorüber, als das Fischtown-Team das Ergebnis auf 3:0 stellten. Dominik Uher hatte einen sehenswerten Tiefenpass von Verteidiger Maxim Rausch erfolgreich abgeschlossen. Die Wild Wings hatten darauf keine Antwort mehr. Mit am Ende 18:36-Schüssen aus Sicht der Schwenninger war gegen ein Top-Team wie Bremerhaven nichts auszurichten.
Schwenningens Angreifer Sebastian Uvira war selbstkritisch: „Das war heute nach zuletzt guten Spielen nicht unser Tag. Wir haben zuwenig Chancen kreiert. So können wir hier nicht gewinnen.“
Statistik
Bremerhaven – Wild Wings 3:0 (1:0, 1:0, 1:0).
Tore: 1:0 Mauermann (8:47 – Assist: Vikingstad), 2:0 Verlic (28:53 – Urbas, Jensen), 3:0 Uher (52:05 – Rausch, Gudlevskis).
Strafen: Bremerhaven: 8 – Wild Wings: 8.Schiedsrichter: Gofmann/Steingroß.Zuschauer: 4531.