Schwenninger gewinnen ihre Generalprobe in Augsburg mit 4:3 nach Verlängerung. Coach Steve Walker sieht Licht und Schatten.
Die Wild Wings haben ihre Saison-Generalprobe am Sonntag auswärts gegen ihren Liga-Rivalen Augsburg mit 4:3 nach Verlängerung gewonnen. Der finnische Neuzugang Teemu Pulkkinen erzielte in der Overtime (61.) den entscheidenden Treffer. Das Team um Coach Steve Walker ist nach diesem letzten Wochenende in der Vorbereitung bereit für den DEL-Start am Freitag in Mannheim.
Die Personalien
Im Vergleich zum 7:0-Sieg gegen Frankfurt war Angreifer Phil Hungerecker wieder dabei. In Augsburg pausierten die beiden Verteidiger Will Weber und Daniel Schwaiger. Ken André Olimb ist noch leicht angeschlagen. Victor Buchner kam beim EC Stuttgart zum Zug. Im Tor stand erneut Joacim Eriksson.
Der Spielverlauf
Die Wild Wings waren vor 3718 Zuschauern durch Matt Puempel (12./Onetimer) – nach starker Vorarbeit von Mirko Höfflin – mit 1:0 in Führung gegangen. Nur eine Zeigerumdrehung sptäer legte Schwenningens Verteidiger Daryl Boyle zum 2:0 nach. Die Gäste waren in dieser Phase nicht zu stoppen und erhöhten durch Daniel Neumann in der 21. Minute – im Nachschuss – sogar zum 3:0.
Dann verloren die Gäste etwas den Faden. In der 31. Minute kamen die Gastgeber zum 1:3 durch Anrei Hakulinen und verkürzten zwei Minuten später (33.) im Powerplay zum 2:3 durch Mark Zengerle.
Eine Minute war im letzten Drittel gespielt, als Cody Kunyk – erneut im Powerplay – zum 3:3 für Augsburg ausglich. Die Wild Wings hatten in der 50. Minute Glück, als Chris Collins nur die Latte traf. Es ging schließlich in die Verlängerung. Hier traf Teemu Pulkkinen mit einem sehenswerten harten Schuss in den Augsburger Torwinkel (61.) entscheidend.
Das sagt Steve Walker
Der Schwenninger Coach zog ein Fazit: Ich glaube, in den ersten 30 Minuten haben wir wirklich gut gespielt. Wir haben viele Dinge richtig gemacht. Und dann haben wir die beiden Gegentore abgegeben, woraufhin das Momentum gewechselt hat. Die letzten 30 Minuten haben mir dann nicht so gut gefallen. Ich hatte das Gefühl, dass wir zu locker und risikoreich gespielt haben. Es war gut für uns, dieses Spiel heute erlebt zu haben, um zu realisieren, dass ein Spiel immer 60 Minuten geht. Insgesamt haben wir ein paar Reihenformationen gefunden, die gut funktionieren. Wir starten jetzt mit zwei Siegen in die Hauptrunde, was sicherlich nicht schlecht ist.“