Die Wild Wings machen mit einem hochverdienten 3:0 daheim gegen Iserlohn ihr Sechs-Punkte-Wochenende in der DEL perfekt. Dritter Saison-Shutout von Joacim Eriksson.
Die Wild Wings haben auch ihr zweites Wochenendspiel in der DEL am Sonntag daheim gegen Iserlohn nach großer Überlegenheit – aber mit viel harter Arbeit – mit 3:0 gewonnen. Torhüter Joacim Eriksson feierte seinen bereits dritten Saison-Shutout. Volle sechs Punkte haben die Schwenninger damit beim Re-Start an diesem Wochenende auf ihr Konto gebucht.
Wild-Wings-Verteidiger Eric Martinsson freute sich: „Diese zwei Siege sind sehr wichtig für uns. Es ist für uns ein perfektes Wochenende. Joacim hat wieder sehr gut gehalten.“
Felix Scheel rückt für Alex Karachun rein
Bei den Schwenningern gab es am Samstag eine personelle Hiobsbotschaft: Angreifer Alex Karachun wurde nach seiner Spieldauerstrafe am Freitag in Dresden vom DEL-Disziplinarausschuss für die Partie gegen Iserlohn gesperrt. Für ihn rutschte Felix Scheel in die Angriffsreihe neben Mirko Höfflin und Boaz Bassen. Im Tor stand Joacim Eriksson. In der Verteidigung rotierte Dominik Bittner raus – für ihn spielte Alex Trivellato.
Die Iserlohner hatten unglücklich am Freitag mit 5:6 daheim – nach 5:2-Führung – gegen Ingolstadt nach Penaltyschießen verloren. Der Druck wächst für den Tabellenvorletzten. Gegen Schwenningen stand Hendrik Hane im Kasten. Der erst vor kurzem verpflichtete Anthony Camara lief ebenfalls in der Helios Arena auf.
Das erste Drittel
Im ersten Drittel bauten die Neckarstädter gleich richtig gut Druck auf, agierten im Forechecking stark – 8:1-Torschüsse in den ersten sieben Minuten waren eine deutliche Sprache! Die Roosters zogen in dieser Phase unnötige Strafen. Das Problem war aus Schwenninger Sicht nur, dass man diese Überlegenheit nicht in Tore ummünzen konnte. Mit 0:0 ging es in die erste Pause.
Schwenningens Verteidiger Alex Trivellato zog zu diesem Zeitpunkt ein kleines Zwischenfazit: „Wir haben gute erste 20 Minuten gespielt, aber wir haben unsere Chancen nicht genutzt. Wir müssen noch mehr schießen in den nächsten beiden Dritteln.“
Das zweite Drittel
Im Mittelabschnitt wollte das erste Tor für die Wild Wings – trotz größeren Spielanteilen – einfach (noch) nicht fallen. Iserlohn verlegte sich aufs Kontern. Dann lief aber die 32. Minute. Endlich konnten die Wild-Wings-Fans jubeln: Eric Martinsson hatte von der blauen Linie abgezogen – Iserlohns Keeper Hendrik Hane rutschte die Scheibe unglücklich durch die Hand – 1:0. Es war das erste Saisontor von Martinsson. Die Führung war vor dem letzten Drittel hochverdient.
Das dritte Drittel
Im Schlussabschnitt änderte sich an den Kräfteverhältnissen in der Helios Arena nicht viel. 24:13 lautete das Schussverhältnis pro Wild Wings vor der Schlussviertelstunde. Aber sieben Minuten vor dem Ende mussten die Wild Wings eine Unterzahl verteidigen. Anschließend gelang den Schwänen in Vier-gegen Vier durch Tyson Spink (55.) die 2:0-Vorentscheidung. Das 3:0-Empty-Net-Goal von Zach Senyshyn war 1:12 Minuten vor dem Ende die Sahne auf der Sonntagstorte.
Die Statistik
Wild Wings – Iserlohn 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)
Tore: 1:0 Martinsson (31:48 – Assists: Tyson Spink, Larkin), 2:0 Tyson Spink (54:33/5:4 – Tylor Spink, Larkin), 3:0 Senyshyn (5:6/58:48). Strafen: Wild Wings: 8 – Iserlohn: 6. Schiedsrichter: Schrader/Voit.
Zuschauer: 4809.