Seine Sperre ist abgelaufen: Alexander Karachun wird am Donnerstag gegen München in einer Reihe mit den Spink-Brüdern angreifen. Foto: Eibner Pressefoto/Eibner-Pressefoto/Jasmin Wagner

Was die Wild Wings beim schweren Auswärtsgang am Donnerstag beherzigen wollen. Coach Steve Walker sagt: „Wir müssen uns gegen das Negative wehren.“

Für die sportlich angeschlagenen Wild Wings (9./39) geht es am Donnerstag (19.30 Uhr) in der DEL bei Red Bull München (4./55) weiter. Die große Frage lautet aus Schwenninger Sicht: Kann die Mannschaft um Coach Steve Walker nach vier Niederlagen in Folge – und seit 2,5 Spielen ohne eigenen Treffer – den Hebel im SAP Garden den Hebel wieder umlegen?Von der Papierform her sind die Münchner, bisher drittstärkstes Heimteam, Favorit.

 

Die Lage bei den Wild Wings

Doch die Wild Wings wollen die Wende schaffen, sehnen sich nach Erfolgserlebnissen. Intern lautet das Motto bei den Schwenningern: Positiv bleiben. Auch bei vier Niederlagen in Folge war nicht alles schlecht. „Aber natürlich“, so Coach Steve Walker, „geht es jetzt vor allem auch darum, bei unseren Torabschlüssen wieder besser zu werden. Wir sind in einer schwierigen Situation. Aber diese ganze Saison ist ein Prozess. Für uns geht es darum, jeden Tag weiter hart zu arbeiten, um am nächsten Tag besser zu sein. Die Details spielen eine sehr große Rolle.“,

Kapitän Thomas Larkin berichtet, wie sehr die interne Chemie weiterhin stimmt „Wir sprechen viel und sehr offen miteinander, bauen uns gegenseitig auf. Wenn diese Kommunikation in der Kabine nicht mehr da wäre, würde ich mir große Sorgen machen. Aber dem ist nicht so.“ Am Donnerstag in München würde es in erster Linie darum gehen, „dass wir auf unser Spiel schauen“.

Die Personalien

Verteidiger Will Weber muss weiter pausieren. Im Angriff kehren – im Vergleich zum 0:2 am Sonntag in Berlin – Alex Karachun und Sebastian Uvira zurück. Karachun wird neben den Spink-Brüdern stürmen. Uvira spielt an der Seite von Tim Gettinger und Danny O’Regan. Ob der zuletzt angeschlagene Jordan Szwarz spielen kann, ist offen.

Was ist in München los?

Das Münchner Team hat sich nach Problemen im ersten Viertel der Hauptrunde nun stabilisiert. Das sehr aggressiv-offensiv ausgerichtete System des vor der Saison neu gekommenen Coaches Oliver David hat die Mannschaft inzwischen besser verinnerlicht. Fünf Siege in Folge gelangen den Bayern zuletzt.

Eine gelungene Nachverpflichtung war der kanadische Torhüter Antoine Bibeau, der inzwischen zweitstärkster Keeper der DEL ist. Stärkster Scorer der Münchner ist aktuell Taro Hirose (5/23). Das Red-Bull-Team weist außerdem das drittstärkste Powerplay auf.

Die Bilanz nach den ersten beiden Duellen mit den Wild Wings ist ausgeglichen. Am 5. Oktober gewannen die Schwäne daheim nach einer guten Leistung mit 4:2. Am 26. Oktober unterlag Schwenningen mit 4:5 in München.