Es geht gegen die besten deutschen Teams um die Play-off-Qualifikation. Der Startschuss erfolgt daheim gegen Berlin. Die U20 gastiert am Wochenende in Bad Tölz.
Die U20 und die U17 der Wild Wings Future sind am Wochenende im Einsatz. Der jüngere Jahrgang freut sich den Start in eine sehr anspruchsvolle DEB-Meisterrunde.
U20 DNL-Qualifikationsrunde
Insgesamt acht Punkte hat die Mannschaft von Coach Wayne Hynes in der Qualifikationsrunde an den ersten beiden Wochenenden eingefahren. Dies bedeutet in dem Achterfeld Platz drei für die Neckarstädter, die mit dieser Platzierung – auf dem Umweg – noch für die Play-offs qualifiziert wäre. Doch bis dorthin ist es für die U20 ein weiter Weg.
Am Wochenende gastieren die Schwenninger mit zwei Spielen in Bad Tölz (Samstag, 17 Uhr – Sonntag, 11 Uhr). Bereits vor zwei Wochen standen sich beide Mannschaften in der Helios Arena gegenüber. Die Wild Wings Future siegten mit 3:2, verloren aber das zweite Duell mit 2:3 nach Verlängerung. Für die Bad Tölzer (Tabellenvorletzter) waren es bisher die einzigen zwei Zähler in der Qualifikationsrunde.
Wayne Hynes sieht eine positive Entwicklung bei seiner Mannschaft, „aber wir sind leistungsmäßig noch nicht da, wo wir sein wollen. Wir müssen die Spiele in Bad Tölz sehr konzentriert wieder angehen.“
U17 DEB Meisterrunde
Für die Schwenninger U17 um Trainer Sebastiano Lo Castro beginnt sportlich ein attraktives Kapitel in dieser Saison. Der Klassenerhalt ist bereits geschafft. In der Meisterrunde können die Wild Wings Future ohne den ganz großen Druck aufspielen.
„Aber natürlich wollen wir möglichst viel gegen die besten Teams dieses Jahrgangs in Deutschland erreichen. Unsere Jungs können und werden einiges in den kommenden Monaten in den Spielen dazulernen“, betont der Schwenninger Coach.Der Modus
14 Teams spielen in der Meisterrunde in Hin- und Rückspiel die Platzierungen aus. Die besten drei Mannschaften erreichen im kommenden März direkt die Play-offs. Die Teams, die die Ränge vier bis zwölf belegen, können sich über die Pre-Play-offs ebenso für das Viertelfinale qualifizieren.
Für die beiden Mannschaften auf den Rängen 13 und 14 ist die Saison Anfang März beendet. Sie haben dann zumindest den Klassenerhalt geschafft.
Die Vorbereitung
Schwenningens Trainer Sebastiano Lo Castro setzt auch darauf, „dass nun einige der bisher langzeitverletzten Spieler, die in der Vorrunde fehlten, uns wieder helfen können. Von Fall zu Fall müssen wir behutsam entscheiden, wann wir individuell diese Spieler wieder einsetzen. Die Jungs freuen sich auf die Vergleiche mit den besten deutschen Teams. Wir wollen unser Spiel aber trotz der schweren Aufgaben durchbringen. Am Ende sehen wir dann, wie weit wir es in dieser Meisterrunde schaffen können.“
Die Eisbären Juniors kommen
Attraktiver könnte der Auftakt für die Schwenninger U17 nicht sein. Am Samstag (19 Uhr) und am Sonntag (12 Uhr) geht es in der Helios Arena jeweils gegen die Eisbären Juniors Berlin. Die Berliner haben aktuell fünf Jugendnationalspieler in ihren Reihen. Aber: Die Eisbären bekamen am ersten Wochenende von Rosenheim einiges auf die Pfoten – zwei Mal unterlagen sie den Rosenheimern jeweils mit 3:4 nach Verlängerung.