Es wird auch in dieser DNL-Saison wieder verdammt eng für die Schwenninger U20 in Sachen Klassenerhalt: Hier ist Florian Firnkorn im Duell mit Bad Tölzer Maximilian Feichtmair zu sehen. Foto: Victoria Lang

Die Schwenninger U20 und U17 gehen in ihren Heimspielen gegen Bad Tölz und Rosenheim leer aus. Aber Coach Kevin Richter sagt: „Wille und Einstellung stimmen.“

Rein von den Ergebnissen und der Lage in beiden Wettbewerben her ist die Situation für die U20 und die U17 der Wild Wings Future sehr angespannt. Doch es gibt auch eine weitere Sichtweise.

 

U20 DNL Qualifikationsrunde

Das ist bitter. Beide Heimspiele gegen den EC Bad Tölz gingen für die Schwenninger Jungs in den Kellerduellen der Qualifikationsrunde mit jeweils 3:6 verloren. Die Hoffnung bleibt, dass das Schwenninger DNL-Team in diesem Saisonteil noch direkt den Klassenerhalt schafft.

Fünf neue Spieler waren bei den Neckarstädtern dabei. Am Samstag trafen für die U20 Erik Schuler, Stepan Sokol und Ebrahim Weston. Am Sonntag erzielten beim nochmaligen 3:6 für die jungen Wild Wings Nikita Kling (2) und Ebrahim Weston die Tore.

Coach Wayne Hynes kritisierte, „dass wir defensiv in beiden Spielen etwas nachlässig waren. Das war mir zu viel Hurra-Eishockey. Wir haben geglaubt, dass sich unsere fünf neuen Spieler schneller integrieren. Aber das braucht wohl noch etwas Zeit. Wir haben noch 16 Spiele in der Qualifikationsrunde und bleiben zuversichtlich.“ Platz vier müssen die Neckarstädter für den vorzeitigen Klassenerhalt erreichen.

U17 DEB-Meisterrunde

Auch die Schwenninger U17 erlebte ein enttäuschendes Wochenende in den beiden Heimspielen gegen Rosenheim. Das Schlusslicht der Meisterrunde ging komplett leer aus.

Am Samstag verlor die Mannschaft um Trainer Kevin Richter mit 2:4. Luis Miske hatte in der 29. Minute nach einem 0:3-Rückstand den ersten Treffer der Gastgeber erzielt. Als Kai Naimiller in der 54. Minute auf 2:3 verkürzte, keimte bei den jungen Wild Wings neue Hoffnung auf. Aber Rosenheim schaffte per Empty-Net-Goal 40 Sekunden vor dem Ende das entscheidende 4:2.

Am Sonntag verloren die Schwenninger mit 2:7 gegen Rosenheim, konnten bis zur Mitte des zweiten Drittels nach den Treffern von Arvid Schack und Max Königsbüscher (2:2-Zwischenstand) die Partie offen halten. Am Ende stand aber doch ein klarer Sieg der Gäste.

Coach Kevin Richter stuft die Situation seines Teams realistisch ein: „Wille und Einstellung der Jungs sind absolut in Ordnung. Vom Niveau her ist diese Meisterrunde einfach stark. Wir haben in erster Linie unser Saisonziel Klassenerhalt geschafft. Die indiviuelle Ausbildung bleibt vor allem wichtig.“