U20-Torjäger Stepan Sokol und sein Schwenninger Team wollen alles versuchen, um den frühzeitigen Klassenerhalt in der DNL zu schaffen. Auch auf ihn ruhen in den letzten vier Partien der Qualirunde große Hoffnungen. Foto: Roland Sigwart

Die U20 hat den frühzeitigen DNL-Klassenerhalt im Blick. Die U17 ist im Rennen um einen Pre-Playoff-Platz nur noch Außenseiter. Die Fire Wings starten in die K.o-Phase.

Ein interessantes und sicherlich spannendes Wochenende steht vor der U20 und der U17 der Wild Wings Future. Die Fire Wings spielen das Playoff-Viertelfinale gegen die Heilbronner Eisbären und beginnen an diesem Samstag mit einem Heimspiel.

 

U20 DNL Qualifikationsrunde

Nur noch vier Spiele hat die U20 in der Qualifikationsrunde Zeit, um mit dem vierten Platz nicht nur den frühzeitigen DNL-Klassenerhalt festzumachen, sondern sich auch noch mit dem „Bonbon“ Pre-Playoff-Teilnahme zu belohnen.

Die Ausgangslage: Die Schwenninger sind Sechster mit 33 Punkten – der Tabellenvierte Augsburg weist 36 Zähler auf. Allerdings haben die jungen Wild Wings ein verdammt hartes Restprogramm. Es geht an diesem Wochenende zum Gruppendritten Kaufbeuren (Samstag, 17.15 Uhr – Sonntag, 11 Uhr) und am letzten Wochenende der Quali-Runde nach Düsseldorf. Coach Wayne Hynes bleibt zuversichtlich, sagt aber auch: „Das werden für uns noch vier richtig schwere Spiele. Aber wir können unser Ziel noch schaffen.“

Gelingt den Schwenningern der frühzeitige Klassenerhalt nicht, geht es in die Zitterpartie „Playdown-Serie“. So wie im vergangenen Jahr, als die U20 erst auf den letzten Drücker den DNL-Klassenerhalt klar machte.

U17 DEB Meisterrunde

Auch die Schwenninger U17 hat in der DEB-Meisterrunde nur noch vier Spiele zu bestreiten. Als Tabellenvierzehnter weist die Mannschaft um Coach Kevin Richter zehn Punkte Rückstand auf den für die Preplay-offs relevanten zwölften Rang auf. Schaffen die jungen Wild Wings den Sprung nicht mehr, wäre die Saison in zehn Tagen beendet. Kevin Richter macht sich nichts vor: „Wir haben den Klassenerhalt schon lange in der Tasche. Das war sehr wichtig. Es wird natürlich schwer, die Pre-Playoffs noch zu erreichen, aber wir versuchen einfach alles. Es geht darum, dass die Jungs in diesen letzen vier Rundenspielen noch einmal alles raushauen und sich weiterentwickeln.“

In den beiden Spielen am Wochenende in Augsburg (Samstag, 18.15 Uhr – Sonntag, 10.45 Uhr) könnte für die U17 aber noch einiges gehen.

Fire Wings Playoff-Viertelfinale

Die Fire Wings starten in das Playoff-Viertelfinale der Baden-Württemberg-Liga. Gespielt wird im Modus „Best of 3“. Mit den Heilbronner Eisbären, die bereits die Lizenz für die Oberliga beantragt haben, steht der Mannschaft um Coach Rafael Popek – neben Reutlingen – ausgerechnet der stärkste Gegner gegenüber.

Die Serie beginnt am Samstag (19.15 Uhr) in der Helios Arena. Das zweite Spiel läuft bereits am Sonntag in Heilbronn ab 18.30 Uhr. Die Favoritenrolle liegt klar bei den Heilbronnern, die ihren sowieso schon personell-komfortablen Kader noch einmal mit einem Kanadier verstärkten.

Auch wenn die Fire Wings in den vergangenen drei Vorrunden-Duellen jeweils klar das Nachsehen gegen Heilbronn hatten, zeigt sich Rafael Popek kämpferisch: „Wir haben nichts zu verlieren. Wenn wir ihnen wenig Platz zum spielen lassen, werden wir auch unsere Chancen bekommen.“

Mittendrin in der DEL-freien Olympiazeit könnte das erste Viertelfinal-Duell am Samstag in der Helios Arena auch den einen oder anderen Wild-Wings-Fan anlocken. Die Fire Wings würden sich über eine große Unterstützung jedenfalls sehr freuen.