Für das Schwenninger DNL-Team beginnt in Rosenheim die Playdown-Serie. Wie Coach Wayne Hynes die Spiele einschätzt und was er von seinem Team fordert.
Playoffs sind wunderbar – eine Playdown-Serie ist sportlicher Überlebenskampf pur – auch in der DNL.
Wie im Vorjahr muss die Schwenninger U20 in die Tretmühle „Abstiegskampf“. In der Playdown-Serie (Modus „Best of 5“) geht es ab Samstag gegen Rosenheim. Die jungen Wild Wings müssen zunächst zweimal in Rosenheim antreten (Samstag, 19.30 Uhr – Sonntag, 10.30 Uhr) bevor es dann auf jeden Fall am Samstag, 7. März, in der Helios Arena in ein drittes Spiel geht. Im anderen Playdown-Duell der DNL stehen sich Augsburg und Regensburg gegenüber.
Für die beiden Verlierer der Serie geht es dann – bei der allerletzten Chance – noch gegen Deggendorf und Füssen in einer erneuten „Best of 5-Serie“ um den Klassenerhalt.
Das sagt Wayne Hynes
Schwenningens Coach Wayne Hynes übertreibt nicht, wenn er sagt: „Dieser Klassenerhalt in der DNL ist für unsere gesamte Nachwuchsarbeit lebenswichtig.“
Er fordert, „dass sich die Jungs in den kommenden Wochen auf ihre Aufgaben auf dem Eis absolut fokussieren. Es geht für uns um alles. Rosenheim ist defensiv stark. Wir müssen in allen Spielen an unser Limit gehen, um gegen sie zu bestehen. Es wird verdammt schwer, die Serie auf unsere Seite zu bringen. Aber wenn wir hart arbeiten, ist es möglich.“ Keine Frage, die Schwenninger wollen und sollten den Klassenerhalt im ersten Teil dieses Krimis schon unter Dach und Fach bringen.
Wie es bisher zwischen beiden Teams lief
In der zurückliegenden Qualifikationsrunde trafen beide Teams schon vier Mal aufeinander. Dabei kurios: Die Wild Wings siegten zweimal in Rosenheim (5:3/3:2 nach Verlängerung), verloren aber daheim beide Partien mit 3:4/1:3.
Für Wayne Hynes sind diese zurückliegenden Ergebnisse nur ein kleiner Maßstab. „Jetzt kommt es darauf an, von Spiel zu Spiel“, betont der Coach.