Fühlt sich in der Lausitz sportlich wie privat rundum wohl: Christof Kreutzer. Foto: Eibner

Bremerhaven reagiert auf Verletzungsmisere und holt neuen Stürmer. Ex-Schwenninger Geschäftsführer verlängert erneut bei den Lausitzer Füchsen.

Alle 14 Clubs der DEL, also auch die seit Mittwoch die als sportlicher Absteiger feststehenden Dresdner, haben fristgerecht ihre Anträge für die DEL-Lizenz 2026/27 bei der DEL eingereicht.

 

Für den Fall einer sportlichen Qualifikation als Meister der DEL2 hatten sich zudem bereits im Mai vergangenen Jahres die Kassel Huskies, die Krefeld Pinguine, die Düsseldorfer EG, die Starbulls Rosenheim, die Ravensburg Towerstars und der EV Landshut für den Aufstieg in die DEL zur Saison 2026/27 beworben.

Neuer Pinguins-Stürmer – Sperre für Fischbuch

Die Bremerhaven Pinguins, ein möglicher Gegner der Wild Wings in den Pre-Playoffs, haben auf ihre Verletzungsmisere reagiert und Stürmer C.J. Smith verpflichtet. Der 31-jährige US-Amerikaner war zuletzt für die Bridgeport Islanders in der AHL im Einsatz.

Die Spieldauerstrafe von Nationalstürmer Daniel Fischbuch (Iserlohn) am Mittwoch in der Partie in Nürnberg – die Sauerländer siegten mit 4:1 – hat Folgen. Fischbuch wurde vom DEL-Disziplinarausschuss für die kommenden beiden Spielen der Roosters an diesem Wochenende in Berlin (Freitag) und daheim gegen Augsburg (Sonntag) gesperrt.

Warum sich Christof Kreutzer in der Lausitz wohlfühlt

Der frühere Schwenninger Geschäftsführer und Trainer Christof Kreutzer hat beim Zweitligisten Lausitzer Füchse verlängert und wird ab dem Sommer beim Traditionsclub in seine dritte Saison gehen.

Unter der Führung des früheren DEG-Profis hat sich die Füchse-Mannschaft nachhaltig stabilisiert. Erneut gelang der vorzeitige Klassenerhalt und erstmals seit langer Zeit wurde im Vorjahr das Erreichen der Pre-Playoffs bereits sechs Spieltage vor Ende der Hauptrunde gesichert. In der laufenden Saison besteht darüber hinaus die realistische Chance auf den direkten Einzug ins Viertelfinale.

Christof Kreutzer fühlt sich insgesamt sehr wohl bei den Füchsen, schätzt vor allem die Entwicklungsmöglichkeiten am Eishockey-Standort Weißwasser sowie die interne „hervorragende“ Zusammenarbeit.