Die Schwenninger wollen nach der unglücklichen Niederlage nun daheim gegen Augsburg die Pre-Playoff-Quali fixieren. Die Fronten in der DEL-Tabelle klären sich immer mehr.
Schade! Die Wild Wings konnten sich am Freitagabend beim Tabellenzweiten Straubing für eine gute Leistung beim 3:5 nicht belohnen, nehmen aber einige positive Aspekte mit für das Sonntag-Heimduell (19 Uhr) gegen Augsburg.
Schafften die Schwenninger (9./66) am viertletzten Hauptrunden-Tag vorzeitig die Qualifikation für die Pre-Playoffs noch nicht, so können sie es nun direkt gegen den Tabellenelften aus Augsburg in der Helios Arena umsetzen.
Steve Walker und Alex Trivellato
Bei Coach Steve Walker überwog nach dem Spiel in Straubing in seiner Analyse das Lob für sein Team: „Wir sind nach dem 0:2-Rückstand positiv geblieben und haben gute Antworten gegeben. Ich bin stolz auf die Jungs, wie sie sich hier gegen einen starken Gegner präsentierten.“
Auch für den Kanadier war das 3:4 in der 56. Minute durch Stefan Loibl die Vorentscheidung gewesen. In dieser Phase waren die Schwäne am Drücker. Nicht umsonst sprach Tigers-Trainer Craig Woodcroft später von einem „sehr schwierigen Spiel“ für sein Team gegen Schwenningen.
Diesen vierten Gegentreffer nahm Wild-Wings-Verteidiger Alex Trivellato auf seine Kappe: „Mir ist unglücklicherweise in dem Moment nach dem Zuspiel die Scheibe in der neutralen Zone an die Kufe geprallt. Straubing hat das eiskalt im Konter dann genutzt. Wir hätten hier mehr verdient gehabt. Wir werden weiterhin alles dafür tun, uns den achten Platz für das Heimrecht zu holen und wollen am Sonntag an diese gute Leistung gegen Augsburg anknüpfen.“
Der Kampf um die Pre-Playoff-Plätze – die Busdeker-Gala
Augsburg (11./59) kämpft am Sonntag in Schwenningen darum, zumindest noch Nürnberg (10./62) abzufangen und nach 2019 wieder einmal die Pre-Playoffs zu erreichen. Die Wild Wings lauern mit zwei Punkten Rückstand noch auf den wichtigen achten Rang, den Wolfsburg (68) innehat.
Die Berliner Eisbären rückten auf den wichtigen sechsten Platz (76) am Freitag vor, tauschten damit mit Bremerhaven (7./74).
Die Augsburger besiegten Dresden am Freitag mit 6:3. D.J. Busdeker rückte bei den Schwaben in den Mittelpunkt. Drei Tore erzielte der US-Amerikaner selbst und war an den weiteren drei Treffern als Vorlagengeber beteiligt.
Die Panther wittern in Sachen Pre-Playoff-Teilnahme zwar noch einmal Morgenluft, doch ihr schwaches Torverhältnis von minus 34 könnte in der Endabrechnung im Kreise der Kandidaten noch zu einem großen Nachteil werden.
Die bisherigen Saisonduelle gegen Augsburg
Die bisherige Saisonbilanz zwischen Schwenningen und Augsburg spricht für die Panther, die alle drei Spiele bis jetzt für sich entscheiden konnten. Am 12. Oktober siegten sie in der Helios Arena mit 5:3 und entschieden die Heimspiele mit 5:1 (2. November) und mit 7:6 (2. Januar) jeweils für sich.
Aber an diesem Sonntagabend werden die Karten in der Helios Arena neu gemischt.