Fast alle Werte im grünen Bereich: Vor den Wild Wings liegt nun bis zum Jahresende mit 18 Spielen in der DEL ein „Hammerprogramm“. Foto: Roland Sigwart

Wo die Wild Wings – rein statistisch – in der DEL vor dem Re-Start stehen. Bei den Strafminuten ist noch Luft nach unten. Am Freitag geht es in Dresden weiter.

DEL An diesem Freitag geht es für die Wild Wings (10./24) nach der Länderspiel-Pause in der DEL mit dem Spiel beim Aufsteiger Dresden weiter im Programm. 17 Spiele sind in der Hauptrunde 2025/26 gespielt. Bis zum Jahresende wartet in den kommenden sechs Wochen auf die 14 Teams ein Hammerprogramm. 18 Partien muss jede Mannschaft in diesem Zeitraum absolvieren.

 

Die große Herausforderung für die 14 Coaches wird aber auch die Gestaltung der vierwöchigen Olympia-Pause im Februar darstellen, die vor den letzten acht Hauptrundenspielen (Ende 15. März 2026) noch einmal einen großen Cut im Liga-Alltag bedeutet.

Vor dem Re-Start der Schwenninger am Freitag in Dresden beleuchten wir statistisch noch einige Ist-Daten der Wild Wings.

Heim- und Auswärtstabelle

Mit 13 Punkten in der Heimspiel-Rangliste steht die Mannschaft um Coach Steve Walker bisher „nur“ an 10. Stelle der Liga. Dieser Ist-Stand hinkt etwas hinter den Erwartungen zurück, da die Schwäne in den vergangenen Jahren für ihre Heimstärke bekannt waren. Bestes Heimteam ist bisher Straubing mit acht Siegen und nur einer Niederlage (24 Punkte).

In der Entwicklung der Auswärtsleistungen haben die Neckarstädter (7./11) – im Vergleich zu den Vorjahren – bisher einen Schritt nach vorne geschafft. Am erfolgreichsten spielten bislang auf fremden Eis die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit sechs Siegen und drei Niederlagen (17 Punkte).

Die Special Teams

Im Powerplay sind die Wild Wings nach den ersten 17 Saisonspielen immerhin Vierter mit einer Erfolgsquote von 26, 4 Prozent. Führend ist hier Mannheim (32,4 Prozent). Im Penalty-killing haben sich die Schwenninger zuletzt wieder auf den achten Platz vorgearbeitet (79,2 Prozent Erfolgsquote). Bestes Unterzahlteam stellen die Tigers aus Straubing (86,3 Prozent).

Die Fair-Play-Wertung

Der elfte Platz mit 10,8 Strafminuten im Schnitt pro Spiel ist für die Schwäne in der Tabelle der Strafen ausbaufähig. Die Iserlohn Roosters (1.) kamen bisher mit nur 5,1 Minuten im Schnitt pro Spiel als das aktuell fairste Team aus.

Die Torquoten

Bei den erzielten Toren stehen die Schwenninger mit bisher 49 erzielten Treffern nur auf dem viertletzten Rang. Die meisten Tore erzielten bis zu diesem Zeitpunkt die Ingolstädter, die 74 Mal jubelten.

Bei den Gegentreffern sieht es auch Sicht von Kapitän Thomas Larkin und Co. viel besser aus – Platz drei mit nur 46 Gegentoren. Abwehrstärkstes Team ist zur Stunde Mannheim (40).

Trend bei den Bullys

Beim Face-off stehen die Wild Wings mit 483 gewonnenen Bullys auf dem neunten Platz. Hier ist eine leichte Verbesserung – im Vergleich zur Vorsaison – erkennbar. Bestes Team in diesem Bereich ist Bremerhaven (581).

Die Zuschauertabelle

In der Zuschauertabelle nehmen die Neckarstädter mit 4701 Zuschauern im Schnitt bei den bisherigen acht Heimspielen Platz neun ein. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die beiden Derbys gegen Mannheim erst noch anstehen.

Die Kölner Haie befinden sich – hier führend – mit 17 796 Besuchern im Schnitt – wieder auf europäischer Rekordjagd.

Joacim Eriksson Dritter

Bei den DEL-Torhütern steht Wild-Wings-Keeper Joacim Eriksson – in Sachen Fangquote – mit 92,3 Prozent auf Rang drei, gleichauf mit dem Zweiten, Johan Mattson (Mannheim), der aber bei den Gegentreffern (2,17 pro Spiel : 2,37) vor Eriksson knapp die Nase vorne hat. Es führt Maximilian Franzreb (Bremerhaven) mit 92,5 Prozent Fangquote.

Die Top-Verteidiger

Bei den Verteidigern führt der Straubinger Marcel Brandt die Konkurrenz mit 9 Toren/11 Assists (20 Punkte) an. Mit Eric Martinsson liegt hier der beste Schwenninger auf Rang 20 mit 0 Toren/9 Assists.

Die Top-Scorer

Beste Scorer bei den Wild Wings sind momentan mit jeweils 12 Punkten Kyle Platzer (1/11), Alex Karachun (6/6) und Tylor Spink (5/7).

Das Trio rangiert aber nicht unter den besten 20 der DEL. Hier führt der Kölner Gregor MacLeod mit 24 Punkten (10/14) vor dem Ingolstädter Riley Barber (14/9).