Im anderen Playoff-Halbfinale duellieren sich die Mannheimer Adler und Red Bull München. Kassel gleicht in der DEL2 gegen das Dück-Team aus. Nach 17 Jahren steigt Kaufbeuren ab.
Viel los im deutschen Eishockey auch am Ostersamstag. Das Playoff-Halbfinale (Start an diesem Mittwoch, 8. April) in der DEL ist nun komplett: Schwenningen-Bezwinger Köln empfängt zunächst in der Serie (Modus „Best of 7“) den Titelverteidiger Berlin. Die Adler Mannheim bekommen es mit Red Bull München zu tun.
Jeweils in Spiel 6 der Viertelfinalserie setzten sich am Samstagnachmittag Berlin (zu Hause mit 6:5 nach Verlängerung gegen Straubing) und München (mit 7:3 in Ingolstadt) entscheidend durch, waren in die Runde der besten vier Teams eingezogen.
Mit dem Halbfinal-Duell zwischen Köln und Berlin kommt es zu einer Neuauflage der letztjährigen DEL-Finalserie.
Hochspannung pur herrscht in der Playoff-Halbfinal-Serie zwischen Bietigheim (vom Ex-Wild Wing Alex Dück trainiert) und Titelfavorit Kassel. Die Huskies konnten in Spiel 2 am Samstag vor 4282 Zuschauern in Bietigheim zum 1:1 ausgleichen, nachdem sie den Krimi mit 4:3 nach Verlängerung gewonnen hatten.
Souverän marschieren die Krefelder Pinguine in dem zweiten Halbfinale gegen Regensburg weiter: Nach dem 3:1 in Niederbayern führen die Krefelder mit 2:0 in der Serie „Best of 7“). Die Lizenz für die DEL-Saison 2026/27 haben Kassel und Krefeld beantragt. Die anderen vier Anwärter sind nicht mehr in den Playoffs dabei.
Für den großen Allgäu-Traditionsclub ESV Kaufbeuren bedeutete dieser Ostersamstag ein Tiefpunkt seiner eindrucksvollen Clubgeschichte. Nach dem entscheidenden 1:5 in Weiden in der Playdown-Serie muss die Mannschaft um den Ex-Schwenninger Travis Turnbull in die Oberliga absteigen.