Die Finanzierung für die DEL steht – die Rheinländer reichen die Lizenzunterlagen für die kommende Saison kurz vorm Fristende ein. EHC Freiburg präsentiert neuen Coach.
Geschafft! Die Krefeld Pinguine haben an diesem Freitag, zwei Tage vor dem Fristende, die Lizenzunterlagen für die Teilnahme am Spielbetrieb der DEL 2026/27 eingereicht. Außerdem überwiesen die Rheinländer die Rest-Bürgschaft (insgesamt 1,6 Millionen Euro) an die DEL.
Peer Schopp, Geschäftsführer und Hauptgesellschafter der Pinguine, wird wie folgt zitiert: „Wir haben es gemeinsam mit vereinten Kräften geschafft, die Voraussetzungen zu schaffen, um nächste Saison in der DEL zu spielen. Dies ist eine besondere und herausragende Leistung aller alten und neuen Gesellschafter sowie aller Kollegen aus der Vereinsführung und der Geschäftsstelle.“
Einige Wochen lang war unklar gewesen, ob die Krefelder wirtschaftlich den Sprung ins Oberhaus tatsächlich schaffen können. Einige Sponsoren der Pinguine hatten aber finanziell noch einmal kräftig aufs Paket draufgepackt.
Damit ist der Abstieg der Dresdner Eislöwen, die sich bis zuletzt Hoffnungen auf den Verbleib in der DEL gemacht hatten, fix. Ein Wiedersehen mit den Spink-Brüdern, die in Dresden jeweils einen Zweijahresvertrag unterschrieben, wird es also so schnell in Schwenningen nicht geben.
Gute Perspektiven in Krefeld
Krefeld gilt als ein sehr attraktiver Aufsteiger um Erfolgstrainer Thomas Popiesch. Die Fanbase des Traditionsclubs ist in der deutschen Eishockey-Szene populär. Im Kader für die kommende Saison stehen mit Torhüter Felix Bick und Alex Weiß zwei Ex-Schwenninger. Zu erwarten ist, dass Thomas Popiesch, ähnlich wie einst in Bremerhaven, kontinuierlich ein Team aufbaut, dass sich gut in der DEL etablieren kann.
Neuer Coach in Freiburg
Der Finne Johannes Nygård wird neuer Head-Coach der Freiburger Wölfe, Kooperationspartner der Wild Wings. Unterstützt wird er von Maximilian Deichstetter, der als Co-Trainer zum EHC stößt.
Johannes Nygard ist erst 31 Jahre alt und coachte im Seniorenbereich bislang nur die Pioneers Vorarlberg (ICE HL) in der Saison 2025/26. Vorarlberg wurde mit 40 Punkten aus 48 Spielen Vorletzter und verpasste die Playoffs deutlich.
Freiburgs Sport-Direktor Simon Danner sagt: „Johannes Nygard hat mit seiner klaren Spielidee, seiner professionellen Arbeitsweise und seiner Energie einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Wir sind sicher, dass er gemeinsam mit Maximilian Deichstetter die Mannschaft sportlich weiterentwickeln und wichtige Impulse setzen wird.“