Nach 1999 waren die Straubing Tigers (links) das erste deutsche Team, das wieder einmal ein Finale beim berühmten Spengler-Cup in Davos bestritt. Am Ende siege der Schweizer Erstligist HC Fribourg Gotteron (rechts). Foto: Melanie Duchene/dpa

Schwenningens letztjähriger Play-off-Gegner setzt beim Spengler-Cup viele positive Akzente. Ex-Wild-Wing Cedric Schiemenz wechselt nach Bremerhaven. Warum es in der Oberliga Nord einen Spielabbruch gibt.

Der Schwenninger Liga-Konkurrent Straubing hat die DEL beim Traditionsturnier um den Spengler-Cup in Davos hervorragend vertreten.

 

Straubing Tigers

Die Tigers, erstmals bei diesem großen internationalen Event zwischen den Jahren am Start, hatten nach der Vorrunde im Viertelfinale zunächst HC Pardubice mit 4:2 besiegt. Nach dem 4:2 im Halbfinale gegen das Team Canada standen die Straubinger am Silvestertag im Finale gegen den Schweizer Erstligisten HC Fribourg Gotteron. Die 2:7-Niederlage konnte die Freude bei den Niederbayern über das Gesamterlebnis in Graubünden nicht schmälern. Es war für uns ein mega Turnier. Es war atemberaubend, das miterleben zu dürfen“, wurde Straubings Nationalspieler Marcel Brandt zitiert. Seit 1999 war kein deutsches Team mehr im Finale um den Spengler-Cup gestanden.

Die Straubinger Spieler durften ihre Familien mit nach Davos nehmen. Rund 1000 Tigers-Fans unterstützten ihr Team während der Turniertage. Die Mannschaft wurde am Neujahrstag bei ihrer Rückkehr in Straubing von 400 Anhängern im Spalier empfangen. Nun geht es aber für den Tabellensiebten in den Ligaalltag der DEL zurück – am Sonntag sind die Tigers zu Gast in Wolfsburg.

Düsseldorfer EG

Während es bei den Wild Wings in Sachen personelle Neuigkeiten (noch) ruhig ist, gab es in Düsseldorf und in Bremerhaven beim Jahreswechsel Zugänge. Von Wolfsburg zur DEG wechselte Angreifer Laurin Braun. Dafür zog es den Ex-Schwenninger Cedric Schiemenz vom Rheinland nach Bremerhaven. Bei den Pinguins wurde der Vertrag von Joose Antonen aufgelöst.

Einbruch – Spielabbruch

Als am Montag das Spiel der Oberliga Nord zwischen den Moskitos Essen und den Hammer Eisbären lief, suchten Einbrecher die Kabine des Hammer-Teams auf. Nach dem zweiten Drittel entdeckten die Eisbären den umfangreichen Diebstahl und weigerten sich, das Spiel (5:3-Zwischenstand für Essen) fortzusetzen. Die Partie wurde von den Schiedsrichtern abgebrochen. Das DEB-Sportgericht muss entscheiden. Die Essener hatten offenbar noch nicht einmal dafür gesorgt, dass ihre Gäste zur Sicherheit Schlüssel für die Kabine erhielten.