Wie lange der Münchner Nationalverteidiger und Olympia-Teilnehmer zuschauen muss. Wie am Donnerstagabend die drei DEL-Playoff-Viertelfinalspiele liefen.
Nach dem Skandalspiel in Ingolstadt am Dienstag hat der Disziplinarausschuss der DEL eine der längsten Sperren in der Geschichte der Liga ausgesprochen.
Münchens Fabio Wagner wurde nach seinem üblen Check gegen ERC-Abwehrspieler Edwin Tropmann für 14 Partien gesperrt. Mindestens gilt die Sperre bis zum 8. Mai, so dass der Nationalspieler und Olympia-Teilnehmer bis zum Ende der diesjährigen Playoffs um die deutsche Meisterschaft nicht mehr zum Einsatz kommen darf.
Sollte die Saison für den EHC Red Bull München schon früher zu Ende sein, werden die übrigen Spiele der Sperre für Wagner in die neue Saison übertragen.
Für zwei Spiele wurde der Münchner Jeremy McKenna nach dessen Foul gegen den Ingolstädter Daniel Schmölz gesperrt. Bei Ingolstadt fehlten im fünften Viertelfinalspiel in München so eben auch die verletzten Spieler Edwin Tropmann und Daniel Schmölz.
Drei packende Viertelfinal-Duelle
Die Ingolstädter verloren das faire Spiel fünf in München mit 3:6 und liegen in der Serie „Best of 7“ nun mit 2:3 gegen Red Bull zurück. Die Münchner können am Samstag ins Halbfinale einziehen.
Die Mannheimer Adler machten den Deckel im fünften Spiel gegen Bremerhaven beim 4:3 drauf und stehen mit einem 4:1 in der Viertelfinal-Serie nun im Halbfinale.
Die Pinguins spielten zunächst ganz großes Kino in der SAP Arena, führten mit 2:0, ehe die Adler das Spiel mit viel Power drehten. Pinguins-Coach Alex Sulzer zeigte sich stolz auf sein Team: „Glückwunsch an Mannheim. Die Adler haben eine unglaubliche Qualität. Aber für uns wäre in der Serie mehr dringewesen.
Elis Hede bringt Straubing in der Overtime zum Beben
Spannend lief es auch zwischen Straubing und Berlin. Nach der regulären Spielzeit stand es 1:1. In der achten Minute der Overtime brachte Tigers-Angreifer Elis Hede mit seinem Treffer zum 2:1 den Pulverturm nebenan zum Beben. In der Serie verkürzten die Niederbayern zum 2:3 in der Serie und wollen am Samstag in Berlin ausgleichen. Straubings Coach Craig Woodcroft freute sich für sein Team: „Die Jungs haben sich heute belohnt. Aber am Samstag geht es natürlich wieder bei Null los.“