Schwerstarbeit für die Wild Wings gegen den DEL-Titelverteidiger: Phil Hungerecker im Duell mit dem Berliner Verteidiger Markus Niemeläinen. Foto: Roland Sigwart Photographie

Für die Wild Wings war beim 3:5 gegen Berlin mehr drin. Was Coach Steve Walker nicht gefallen hat. In Bremerhaven wartet auf Schwenningen das nächste Top-Team.

DEL Diesen Donnerstag, 23 Uhr, in der Schwenninger Gaststätte „Planet Sports“. Einige Eisbären-Topspieler wie Liam Kirk oder Ty Ronning tauchen auf, nehmen noch ein Essen zu sich und plauschen locker mit den anwesenden Fans. Nach dem 5:3-Sieg gegen die Wild Wings sind die Berliner in bester Stimmung. In der Neckarstadt übernachtete der DEL-Titelverteidiger noch ein zweites Mal, um am Freitag erst wieder heimzufliegen.

 

Keine Frage, die Eisbären kommen nach vielen Wochen Mittelmaß in der Liga nun wieder in Schwung, weil auch die Verletztenliste immer kürzer wird. Die Wild Wings, die am Donnerstag einige Phasen lang eine gute Leistung boten, bekamen dies bei der Heimniederlage letztendlich zu spüren. Viel Selbstkritik war bei den Schwenningern nach dem Schlusszeichen angesagt, denn insgesamt wäre mehr für den Tabellenneunten drin gewesen.

Der Rückblick

„Wir haben es Berlin aber vor unserem Tor zu einfach gemacht. Wir hatten unsere Chancen, doch in einigen Details waren wir heute nicht gut genug“, blickte Schwenningens Coach Steve Walker zurück.

Wild-Wings-Angreifer Hakon Hänelt ärgerte sich über die vergebenen Chancen seines Teams: „Ich selbst kann zu Beginn des Mitteldrittels das 1:2 machen. Wenn du deine Chancen gegen so einen starken Gegner nicht machst, ist es dann nur eine Frage der Zeit, wenn es hinten einschlägt. Und so war es dann auch.“

Der U23-Stürmer ist mit seiner Entwicklung und den Eiszeiten unter Steve Walker zufrieden: „Aber ich muss im Abschluss noch konsequenter werden.“

Eisbären-Coach Serge Aubin war sehr zufrieden: „Hier in Schwenningen zu spielen, ist immer ein großer Wettbewerb. Die Jungs haben heute einen sehr soliden Job gemacht.“

Ausgeruht an die Nordsee

Das Donnerstag-Spiel hat für die Wild Wings den Vorteil, dass sie nun mehr ausgeruht als gewöhnlich zum Auswärtsspiel nach Bremerhaven (Sonntag, 19 Uhr) anreisen können, während die Pinguins (6./66) an diesem Freitagabend daheim Köln empfangen.

Nach ihrer Ankunft am Samstagabend werden die Neckarstädter in Bremerhaven noch aufs Eis gehen. Steve Walker hofft auf eine Rückkehr von Angreifer Tyson Spink (zuletzt muskuläre Probleme).

In den bisherigen drei Saisonvergleichen gab es drei Siege für die Norddeutschen, wobei die Wild Wings am 12. September beim Auftakt in Bremerhaven beim 1:2 eine starke Leistung ablieferten.