Neckarstädter besiegen in ausverkaufter Helios Arena Augsburg souverän mit 4:2. Das zweite Sechs-Punkte-Wochenende in dieser Saison ist perfekt.
Die Wild Wings haben am Sonntagnachmittag ihr Heimspiel gegen Augsburg in der DEL überzeugend mit 4:2 gewonnen und weitere wichtige Punkte im Kampf um einen Play-off-Platz gesammelt.
Brandon McMillan
Bei den Schwenningern feierte der neue Angreifer Brandon McMillan sein Debüt. Er war am Sonntag nach dem erfolgreichen Probetraining der vergangenen Tage von den Wild Wings lizensiert worden und erhält einen Vertrag bis Saisonende. „Ich freue mich darauf, ein Teil der Mannschaft zu sein und hier loszulegen.“, sagte McMillan vor dem Spiel. Der Kanadier spielte in einer Angriffsreihe mit Sebastian Uvira und Daniel Neumann.
Alex Trivellato rotierte raus. Im Tor stand – wie am Freitag – Joacim Eriksson.
Bei den Augsburgern fehlten der gesperrte Verteidiger Nolan Zajac sowie der verletzte Topscorer Cody Kunyk. Markus Keller stand bei den Gästen zwischen den Pfosten.
Das schnelle 1:0
Ausgerechnet Brandon McMillan sorgte für den ersten Paukenschlag in der ausverkauften Helios Arena. Nach nur 22 Sekunden setzte er zu einem frechen Sololauf an und schoss zum 1:0 ein. Pech für Augsburgs Riley Damiani, dass er sich kurz zuvor im Duell mit McMillan an der Bande so verletzte, dass er fortan ausfiel.
Das erste Drittel verlief dann recht ausgeglichen. Brandon McMillan sagte in der ersten Pause: „Ich hatte einfach den Platz und den Raum, um mein Tor zu machen. Wir sind ingesamt gut ins Spiel gekommen, hatten gute Chancen.“ Seine ersten Eindrücke vom Team und von Schwenningen? „Das ist eine tolle Mannschaft und ein toller Standort. Man hat mich hier super aufgenommen.“
Das zweite Drittel
Im Mittelabschnitt taten sich die Wild Wings zunächst schwer. Kyle Platzer musste in die Kühlbox – Schwenningen kassierte prompt in Unterzahl das 1:1 durch Florian Elias (25.). Dann hatte McMillan seinen zweiten großen Auftritt (31.), als er Sebastian Uvira vor dessen 2:1 vorzüglich bediente.
Gleich anschließend hatten die Augsburger Pech, als Chris Collins den Schwenninger Pfosten traf. Mit der knappen Führung für die Wild Wings ging es ins Schlussdrittel.
Das dritte Drittel
Hier waren sieben Minuten gespielt, als Boaz Bassen das wichtige 3:1 markierte. Nur elf Sekunden später stand es 4:1. Diesmal hatte der für das Wild-Wings-Team immer wertvoller werdende Mirko Höfflin getroffen. Die Augsburger entwickelten zu wenig Durchschlagskraft, um das Spiel noch enger zu gestalten. Mit dem Schlusszeichen erzielten die Panther in doppelter Überzahl zumindest noch ihren zweiten Treffer.
Um 16. 26 Uhr war das zweite Sechs-Punkte-Wochenende für die Schwäne perfekt. Es sind eminent wichtige Punkte im Kampf um einen Play-off-Platz.
Statistik
Wild Wings – Augsburg 4:2 (1:0, 1:1, 2:1).
1:0 McMillan (0:22 – Assists: Bassen, Uvira), 1:1 Florian Elias (24:49/5:4 – Louis, McCourt), 2:1 Uvira 30:23 – McMillan), 3:1 Bassen (46:09 – Uvira), 4:1 Höfflin (46:20 – Senyshyn), 4:2 Oblinger (59:59/5:3 – Schemitsch). Strafen: Wild Wings: 12 – Augsburg: 6.Schiedsrichter: Hinterdobler/Polaczek.Zuschauer: 5100 (ausverkauft).