Die Premiere: Der neue Wild-Wings-Keeper Chris Gibson gibt am Freitag in Straubing sein Debüt. Foto: Wild Wings

Am Freitag in Straubing absolviert der neue Keeper sein erstes Spiel für Schwenningen. Coach Steve Walker lobt das Team nach dem Sieg in Nürnberg und verrät auch ein Detail.

Die Wild Wings haben am Mittwochabend mit dem 5:2-Sieg in Nürnberg eine großartige Reaktion auf ihren 2:5-Crash im Heimduell gegen Dresden gezeigt.

 

Nur noch vier Spieltage sind in der DEL-Hauptrunde zu absolvieren. Das Schwenninger Team gastiert am Freitag (19.30 Uhr) beim Tabellenzweiten Straubing, der sich unbedingt – nach Hauptrunden-Meister Köln – für die Champions-Hockey-League qualifizieren möchte.

Kampf um die Pre-Play-offs

Am Freitagabend kann sich schon einiges Neues in Sachen Pre-Play-offs tun. Die Wild Wings (9./66) könnten bereits die Qualifikation unter Dach und Fach bringen. Holt Schwenningen in Straubing drei Punkte, läge man uneinholbar vor Augsburg (11./56). Bei weiteren Punktekonstellationen in Niederbayern wären die Schwäne vom Ergebnis der Augsburger (Daheim gegen Dresden) abhängig.

Doch die Wild Wings wollen mehr als nur die reine Pre-Play-off-Qualifikation. Coach Steve Walker und die Mannschaft unterstrichen in den vergangenen Tagen mehrmals, wie wichtig der achte Platz – und damit das Heimrecht in der kurzen Serie der 1. Play-off-Runde – für sie wäre. Der Rückstand auf Wolfsburg (8./68) beträgt lediglich zwei Zähler. Um es auf den Punkt zu bringen: In der DEL-Hauptrunde bricht nun auch die Zeit der Taschenrechner an.

Steve Walker verrät, dass er nur zeitweise auf die Tabelle blickt: „Es gilt in erster Linie, dass wir weiter von Spiel zu Spiel denken.“

Der Rückblick auf Nürnberg

Steve Walker zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft in Nürnberg insgesamt zufrieden: „Es war eine Steigerung zu unserem Spiel gegen Dresden. Wir haben nach dem 1:1-Ausgleich der Nürnberger im zweiten Drittel eine gute Antwort mit den drei Toren gehabt. Wichtig war es für den Lernprozess der Jungs, dass sie erfolgreich das letzte Drittel und die Führung über die Runden brachten. So eine positive Erfahrung ist wichtig für unser Team.“

Hakon Hänelt unterstreicht auch, „dass die Leistung und der Sieg in Nürnberg – nach der Niederlage gegen Dresden – uns jetzt ein gutes Gefühl für das schwere Spiel gegen Straubing geben“.

Das Spiel in Straubing

Steve Walker weiß, was am Freitag auf sein Team gegen die Tigers zukommt. Seit sieben Spielen sind die Straubinger ungeschlagen. Mit dem 3:1-Erfolg am Mittwoch in Bremerhaven sprang die Mannschaft von Trainer Craig Woodcroft auf den zweiten Platz und will diesen nun im Hauptrunden-Endspurt verteidigen.

„Das Straubinger Team kommt sehr viel über harte Arbeit, ist sehr strukturiert“, spricht der Schwenninger Trainer mit viel Respekt vom Gegner.

Die bisherige Saisonbilanz gegen die Tigers macht den Wild Wings zusätzlich Mut: In allen drei Spielen boten sie gegen Straubing jeweils eine sehr gute Leistung. Am 10. Oktober unterlag Schwenningen knapp mit 0:1 am Pulverturm. Es folgten zwei Heimsiege (4:1/4:2) am 21. November und am 11. Januar.

Der neue Schwenninger Keeper Chris Gibson wird am Freitag sein Debüt geben. Sebastian Uvira und Dominik Bittner, die in Nürnberg rausrotierten, stehen wird im Lineup. Weil Joacim Eriksson in Straubing als Backup nominiert wird, Michael Bitzer fehlt aufgrund der Geburt seines Kindes, wird ein Importspieler im viertletzten Hauptrundenspiel zuschauen.