Wo die Wild Wings zur „Halbzeit“ in der DEL-Hauptrunde stehen. Bei den Zahlen ist weiterhin Luft nach oben. Jüngste „Gegentorflut“ lässt Joacim Eriksson abrutschen.
Halbzeit in der DEL-Hauptrunde 2025/26. Doch halt, die Wild Wings und auch Dresden (schon jeweils 27 Spiele) stehen schon leicht im „zweiten Durchgang“.
Interessant ist aber das statistische Zahlenwerk zu diesem Zeitpunkt schon – besonders auch im Vergleich zu den beiden Vorjahren, in denen die Schwenninger jeweils die Play-offs erreichten.
Mit Blick auf die kommende zweite Hälfte der Hauptrunde wird ebenfalls spannend sein, wie die 14 Clubs die vierwöchige Olympiapause im Februar überbrücken und in welcher Form sie dann noch die restlichen acht Hauptrunden-Partien bis zum Start der Playoffs bestreiten.
Wild-Wings-Geschäftsführer Stefan Wagner zieht ein Zwischenfazit: „Insgesamt sehe ich uns bisher im Soll. Natürlich bräuchten wir mehr Konstanz. Eine kleine Positivserie würde der Mannschaft, auch mental, gerade mal guttun.“
Tabelle – Gegenwart und Vergangenheit
In der DEL-Tabelle stehen die Wild Wings nach 27 Spielen auf Platz acht mit 39 Punkten. Nach 27 Spielen im Vorjahr (Saison 2024/25) waren die Schwäne Neunter mit 38 Punkten. In der Saison 23/24 hatten die Neckarstädter nach 27 Partien bereits 45 Zähler auf dem Konto – Platz sieben.
Heim- und Auswärtsbilanz
In der aktuellen Heimtabelle sind die Schwenninger Siebter mit 22 Punkten – dies nach bisher 13 Heimauftritten. In der Saison 2024/25 standen zu diesem Zeitpunkt ebenfalls 22 Zähler auf dem Konto. In der Runde 2023/24 war die Heimstärke der Neckarstädter mit Platz 1 und 35 Zählern nach der Hälfte der Hauptrunde natürlich gravierend gut.
In der Auswärtstabelle rangiert die Mannschaft um Coach Steve Walker momentan mit 17 Punkten auf Platz acht. In der Saison 2024/25 waren es zur „Halbzeit“ 16 Punkte (Platz sieben), die die Wild Wings bis dato auf fremden Eis verbucht hatten. In der Runde 2023/24 hatte man auswärts bis Anfang Dezember nur 13 Zähler geholt.
Die Special Teams
Im Überzahlspiel belegt Schwenningen momentan in der DEL-Konkurrenz mit 20,00 Prozent Erfolgsquote Rang sieben – hier führt Mannheim mit 33,87 Prozent.
Im Penalty-Killing weisen die Wild Wings aktuell 80,25 Prozent Erfolgsquote (Rang acht) auf. Stärkstes Unterzahl-Team ist Ingolstadt mit 85,53 Prozent.
Puckbesitz und Pässe
In Sachen Puckbesitz gibt es eine Überraschung: Die Wild Wings stehen mit 26,49 Prozent auf dem letzten Platz. Hier führt Straubing mit 33,88 Prozent.
Bei den „erfolgreichen Pässen“ sind die Schwenninger zumindest Sechster mit einer Erfolgsquote von 82,68 Prozent. Auch hier – es muss nicht überraschen – weist das Top-Team aus Straubing mit 84,26 Prozent die beste Passquote auf.
Die Bullystatistik
Hier sind bei den Wild Wings – im Vergleich zu den vergangenen Jahren – keine Fortschritte erkennbar – Platz zwölf mit 46,83 Prozent. Bestes Team beim Face off ist Bremerhaven (58,34).
Strafbank-Könige
Die abstiegsbedrohten Iserlohner sind nach 26 Spielen mit bisher gesamt nur 153 Strafminuten das bisher fairste Team. Nach ihren 27 Partien stehen die Schwäne in der Fairplay-Tabelle nur auf Rang elf mit 293 Strafminuten. „Unfairste“ Mannschaft bisher ist Frankfurt mit bereits rekordverdächtigen 369 Strafminuten.
Die Zuschauerresonanz
Zu den bisher 13 Heimspielen in der Helios Arena kamen im Schnitt 4707 Zuschauer. Dies bedeutet für Schwenningen Rang neun. Zuschauer-Krösus in der DEL ist – wie im Vorjahr – Köln mit bislang 17 820 Besuchern im Schnitt.
Joacim Eriksson und Co.
Bei den DEL-Torhütern rutschte in Sachen Fangquote Joacim Eriksson aufgrund der jüngsten Schwenninger Gegentore-Flut (25 Gegentreffer in den vergangenen sechs Spielen) von Platz zwei auf fünf ab – aktuell 92,31 Prozent. Bei den Keepern führt der Kölner Janne Juvonen mit 93,65 Prozent.
Top-Verteidiger
Eric Martinsson ist – von den Punkten her – aktuell bester Verteidiger der Neckarstädter. Allerdings belegt er unter allen DEL-Verteidigern mit 13 Punkten (Zwei Tore/elf Assists) nur einen Mittelfeldplatz. Es führt Marcel Brandt mit 24 Punkten (Zehn Tore/14 Assists).
Top-Scorer
Wie nach dem ersten Viertel der Saion führt intern bei den Schwenningern Tyson Spink mit 18 Punkten (12 Tore/sechs Assists) die Scorerliste an. Er hat auch die meisten Tore geschossen. Auf Platz zwei folgt Kyle Platzer mit 17 Zählern (3/14). Auf Rang drei ist Tylor Spink (15/6/9) platziert.
All diese Werte reichen aber nicht aus, um bei den DEL-Topscorern unter den den Top Ten zu stehen. Hier führt der Kölner Gregor MacLeod mit 38 Punkten (12 Tore/26 Assists.
Schwenninger Dauerbrenner
Eric Martinsson stand bislang von allen Wild Wings am meisten auf dem Eis – durchschnittlich mit 20:40 Minuten pro Spiel. Hinter dem Verteidiger folgen seine Defensivkollegen Thomas Larkin (19:54 Minuten) und Ben Marshall (18:24).
Bei den Angreifern war bisher der formstarke Kyle Platzer (16:54) am meisten im Einsatz.