Nach sechs sehr erfolgreichen Jahren in Schwenningen verabschieden sich Tylor (links) und Tyson Spink in Richtung Dresden. Foto: Roland Sigwart

Die Pläne mit dem deutschen Pass sind somit geplatzt. Tylor und Tyson Spink haben erfolgreiche Kapitel bei den Wild Wings in den vergangenen sechs Jahren mitgeprägt.

Es ist das Ende einer langen gemeinsamen Eishockey-Reise. Tylor und Tyson Spink schließen sich nach sechs großartigen Jahren am Neckar zur kommenden Saison dem wahrscheinlichen DEL-Absteiger Dresden an.

 

Ohne Zweifel war das kongeniale Zwillings-Duo über viele Jahre eine der prägenden Erscheinungen im Trikot der Wild Wings. Umso wichtiger war es allen Beteiligten in den vergangenen Wochen, nach der bestmöglichen Lösung für die Zukunft zu suchen.

Unter anderem war es auch zunächst nicht ausgeschlossen, dass Tylor und Tyson Spink einen deutschen Pass erhalten. Letztlich bot sich den Kanadiern nun eine andere Option für die Fortsetzung ihrer Karriere in Deutschland – sie unterschrieben in Dresden.

Das sagt Stefan Wagner

„Zwei so verdiente Spieler ziehen zu lassen, ist nie angenehm, da über die vielen Jahre natürlich auch zwischenmenschliche Beziehungen entstanden sind. Es gab und gibt unsererseits viele Überlegungen, wie wir das Team für die kommende Saison strukturieren wollen. Doch letztlich konnten wir Tylor und Tyson zum jetzigen Zeitpunkt nicht die verlässliche Perspektive bieten, weshalb sie sich nun für den Wechsel entschieden haben. Ich möchte mich im Namen des gesamten Clubs bei den Zwillingen bedanken und ihnen für die Zukunft nur das Beste wünschen“, erklärt der Wild-Wings-Geschäftsführer.

Die Statements der Spink-Brüder in Dresden

An diesem Montag wurden Tylor und Tyson Spink auch offiziell in Dresden vorgestellt. Tyson Spink sagt: „Wir freuen uns sehr auf Dresden und die neue Herausforderung. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren von Anfang an offen und professionell. Für uns ist es etwas Besonderes, weiterhin gemeinsam auf dem Eis zu stehen und Teil eines ambitionierten Clubs zu werden. Wir wollen unsere Erfahrung einbringen und alles dafür tun, dass wir als Team erfolgreich sind.“

Tylor Spink betont: „Dresden hat sich in den vergangenen Jahren stark entwickelt. Für uns war schnell spürbar, dass im Umfeld der Eislöwen viel Leidenschaft und Ehrgeiz da ist. Genau in so einem Umfeld wollen wir spielen und unseren Teil dazu beitragen, die gemeinsamen Ziele zu erreichen.“