Auch Grant Teichmann wird für die Panthers immer wertvoller. Foto: Kienzler

Panthers beweisen in Trier ihre positive Entwicklung. In der englischen Woche soll weiter gepunktet werden.

Mit dem 77:65-Erfolg bei ihrem direkten Konkurrenten Gladiators Trier ist den wiha Panthers Schwenningen im Kampf um einen der Play-off-Plätze ein wichtiger Schritt gelungen. Dies auch, weil die Mannschaft von Coach Alen Velcic den direkten Vergleich mit Trier nun für sich entschieden hat, was in der Endabrechnung nach der Hauptrunde im April noch eine größere Rolle spielen kann.

"Dieser Sieg war für uns wieder ein Schritt in die richtige Richtung", freute sich Alen Velcic dazu auch über den Aspekt, dass seine Mannschaft in Trier über die gesamten 40 Minuten eine konstante und konzentrierte Leistung geboten hatte. "Wir haben auch die kleineren Tiefs während des Spiels gut weggesteckt", lobte Panthers-Forward Felix Edwardsson seine Teamkollegen.

Teichmann macht es gut

Viel beigetragen zum Auswärtserfolg hatten auch die taktischen Überraschungen von Alen Velcic. So konnte die Nominierung von Grant Teichmann in der Starting Five so nicht erwartet werden. Der eigentliche Shooting-Guard unterstützte aber effektiv auch Point-Guard Ivan Mikulic in dieser Phase bei den Spielmacher-Aufgaben. Insgesamt ist die Entwicklung von Teichmann bei den Panthers – so wie auch bei Rytis Pipiras, Felix Edwardsson und Jonas Niedermanner – hervorragend. Alle vier Schwenninger füllen individuell ihre Rollen im Team immer besser aus.

Zudem dosierte Alen Velcic extra die Spielzeit seines Spielmachers Nate Britt im ersten Durchgang (nur neun Minuten). Dies bedingt durch die jüngsten Erfahrungen, dass seinem US-Amerikaner aufgrund insgesamt zu viel Spielzeit in den vergangenen Partien dann jeweils im Endspurt etwas die Konzentration fehlte. In Trier drehte Britt dann ausgeruht im zweiten Durchgang entscheidend auf.

Weiter stellte Alen Velcic vor dem Schlussviertel, in dem nach dem 58:54-Zwischenstand noch viel Spannung erwartet worden war, seine Defense-Taktik noch einmal um. Damit kamen die Trierer gar nicht mehr klar, verbuchten im letzten Abschnitt nur noch elf Punkte. "Dabei haben wir dieses System noch nie gespielt", freute sich der Schwenninger Trainer. Die Defense wird immer mehr der Erfolgsgarant der Schwenninger. "Die Abstimmung, das Switchen wird immer besser bei uns", betont Felix Edwardsson.

"Wir sollten gegen Nürnberg am Mittwoch nun daheim nachlegen", blickt Alen Velcic auf diese englische Woche, die abschließend dann noch das attraktive Heimduell am Sonntag (19 Uhr) gegen das Top-Team aus Heidelberg vorsieht.

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