Niklas Sundblad wird wohl bald seinen Vertrag bei den Schwenninger Wild Wings verlängern. Foto: Eibner

Eishockey: Sundblad-Team verliert mit 3:4. Durchschnittliche Leistung. Einige Defensivprobleme. Mit Video

Die Schwenninger Wild Wings haben am Montagabend in der Gruppe Süd der DEL bei den Straubing Tigers nach einer nicht überzeugenden Vorstellung mit 3:4 verloren. Die Gäste zeigten einige und entscheidende Schwächen in ihrer Defensive. Schwenningens Kapitän Travis Turnbull war nach dem Schlusszeichen enttäuscht: »Straubing war heute das bessere Team.«

Der zuletzt an Leistenproblemen laboriende Schwenninger Assistenzkapitän Alex Weiß konnte doch am Pulverturm auflaufen. Sein Stürmerkollege Jamie MacQueen tippte vor dem ersten Bully auf eine »enge Partie. Für beide Teams geht es für die Play-off-Qualifikation bereits um einiges. Für uns ist das die nächste große Herausforderung – und wir freuen uns darauf«.

Straubing startet besser

Die Straubing Tigers erwischten den besseren Start und gingen in der siebten Minute mit 1:0 in Führung. Stephan Daschner (in seinem 500. DEL-Spiel) hatte aus der Distanz abgezogen – Schwenningens Torhüter Joacim Eriksson konnte die Scheibe nur abprallen lassen – Mitchell Heard verwertete für die Gastgeber. Schwenningen konnte sich dann von dem ersten Druck befreien und setzte im Spiel nach vorne immer mehr Akzente. Dies wurde belohnt. Nach feinem Zuspiel von Troy Bourke schloss Andreas Thuresson (15./sechster Saisontreffer) zum 1:1-Ausgleich ab. In den letzten Minuten des ersten Drittels waren die Gäste besser, doch es blieb beim Remis zur ersten Pause.

Fischer trifft zum 2:2

Im zweiten Abschnitt gingen die Niederbayern (23.) erneut in Führung zum 2:1. Wild-Wings-Verteidiger Colby Robak konnte eine Abwehrsituation nicht konsequent bereinigen. Sein Gegenspieler Andreas Eder übernahm die Scheibe und bediente erfolgreich den Torschützen Marco Bassler.

Doch die Neckarstädter antworteten schnell. Vier Minuten später beschenkte sich Verteidiger Christopher Fischer mit seinem Tor zum 2:2-Ausgleich nachträglich zu seinem 33. Geburtstag am Sonntag. Nach 43 Partien ohne Torerfolg hatte Fischer wieder einmal die Kiste getroffen. Straubing-Keeper Mat Robson hatte bei dem Gegentreffer keine Chance. Aber die Abwehr der Wild Wings blieb anfällig, machte nicht den besten Eindruck. Im Powerplay stellte Tigers-Stürmer Chase Balisy (28.) das 3:2 für die Straubinger her.

Christopher Fischer zeigte sich in der zweiten Pause selbstkritisch: »Wir haben bisher zu viele Scheibenverluste und verlieren zu viele Zweikämpfe. Wir müssen im Schlussdrittel einfacher und zielstrebiger spielen.«
Doch nach einem Zuspiel von Antoine Laganiere erhöhte Straubings Nickolas Latta auf 4:2 (46.). Die Gäste steckten nicht auf. Alex Weiß verkürzte auf 3:4 (55.). Doch mehr war für Schwenningen nicht mehr drin.

Die Wild Wings haben nun eine Woche Pause und treten als nächstes dann am Montag, 1. Februar, daheim gegen Augsburg an. Das Spiel gibt es wieder bei uns im Liveticker. 

Straubing – Wild Wings 4:3 (1:1/2:1/1:1).

Tore: 1:0 Heard (6:39), 1:1 Thuresson (14:38), 2:1 Bassler (22:57), 2:2 Fischer (26:06), 3:2 Balisy (27:58/5:4), 4:2 Latta (45:08), 4:3 Weiß (54:31).

Strafen: Tigers: 6 – Wild Wings: 12.

Schiedsrichter: Aleksi Rantala/Lukas Kohlmüller (Finnland/Erding.

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