Wenig los ist in diesen Wintertagen auf dem Schwenninger Marktplatz. Foto: Christian Straub

Zur Entwicklung der Schwenninger Innenstadt schreibt unser Leser Christian Straub.

Wenn man den Marktplatz ansieht, da kann es einem traurig zumute werden. In den 1960er und 70er Jahren gab es noch Leben auf dem Platz, es war die Parkplatzsuche bevor es zum Einkauf bei Tengelmann ging.

 

Einige Jahre später ist das Kaufhaus Baro abgebrannt, auf der anderen Seite stand das Hotel Rössle,es wurde ebenfalls platt gemacht. Villingen-Schwenningen will ja Gegenstück zu Stuttgart werden, irgendwie will es nicht klappen.

Das Rössleareal wurde mit vielen Millionen wieder mit Betonbunker aufgebaut, die Rösslekreuzung wurde unterirdisch ausgebaut mit Rolltreppen und Läden um, richtig bummeln zu können, leider wurde das ganze von der Bevölkerung nicht angenommen, und so wurde die Unterführung unter der Rösslekreuzung wieder zugemacht. Die Fußgänger dürfen heute wieder über den Zebrastreifen gehen und den Verkehr aufhalten. So hat man Millionen unter der Rösslekreuzung vergraben.

Diese Toilette sollte wiederbelebt werden, meint Christian Straub. Foto: Christian Straub

Weil es noch nicht genug war, musste das Freizeitgelände den Platz verlassen, obwohl es gut angenommen wurde von der Bevölkerung mit Streichelzoo, Kasperle, Marionetten sowie einige andere Aktionen sind in den Klosterhof umgezogen.

Auf eigenartige Weise haben die Millionen nicht gereicht und so wurde die Freizeitanlage eingestellt.

Eine Anregung: Der Marktplatz dient zum Spielen und Treffen, dann gehört hier auch eine öffentliche Toilette hin. Ein kleines Gebäude hinter dem Burenhaus war eine öffentliche Toilette in den 1960er Jahren, man könnte es eventuell wieder aktivieren.

Christian Straub, Bad Dürrheim

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