Die Schwenninger Geschichtswoche ist beendet. Die Organisatoren vom Heimatverein zeigen sich mit der Veranstaltungsreihe sehr zufrieden und sprechen über ihre Ideen.
Über 400 interessierte Leute wurden bei den unterschiedlichen Angeboten gezählt, was auch eine Bestätigung für die Vorsitzende Annemarie Conradt-Mach und ihren Vize Hans Martin Weber ist, auch künftig eine Plattform für Schwenninger Themen anzubieten. Denn hiervon gebe es mehr als genug.
Zu den Höhepunkten der Schwenninger Geschichtswoche mit insgesamt zwölf Angebotspunkten zählte gleich zu Beginn der Vortrag über 500 Jahre Bauernkrieg mit Casimir Bumüller, bei dem alle Plätze belegt waren.
Auch die Führung zum Thema Zeitgeschichte bei der Firma Isgus kam sehr gut bei der Bevölkerung an, berichtete Hans Martin Weber. Ebenso stark besucht war der Vortrag von Ekkehard Hausen über den Widerstand in Schwenningen. Großes Interesse zeigten beispielsweise auch die Leute bei der Führung „Kunst und Architektur“ mit Harald Maier.
Demnächst werde man sich mit den Mitwirkenden und Protagonisten treffen, die bei der Planung und Ausführung der Schwenninger Geschichtswoche dabei waren, kündigte der Vize-Vorsitzende des Schwenninger Heimatvereins an. Er erklärte, dass sich fast alle ehrenamtlich engagierten. Die Veranstaltungen waren alle kostenlos und entsprachen dem Vereinszweck, die Heimatkunde und die Stadtgeschichte zu fördern. Für Hans Martin Weber das beste Beispiel für die Gemeinnützigkeit des Heimatvereins. Sogar den Vortragssaal in seinem Haus in Ob dem Brückle stellte Weber kostenfrei zur Verfügung.
Nächste Auflage in Planung
Viele Leute waren vom Angebot begeistert, berichtete Weber. Es waren nicht nur Schwenninger, sondern auch von auswärts kamen die Interessierten an den Neckarursprung. Die nächste Geschichtswoche ist im Mai 2026 geplant, kündigte Weber an. „Wir wollen künftig auch mehr Themen anbieten, welche die jüngere Generation ansprechen“, so der Schwenninger.
Jüngere Generation im Blick
Ein gutes Beispiel dafür war am Freitagabend der „Volkstanz für Jedermann“ im Hansjakob-Stüble. Unter der Leitung von Ralf Schade gab es unter anderem den Drehtanz, den Klapptanz oder den Gautanz. Froh zeigte man sich, dass auch aus der Bevölkerung einige Interessierte kamen und mitmachten.
Für die Trachtengruppe des Schwenninger Heimatvereins war diese offene Tanzprobe ihr Beitrag zur Geschichtswoche. Musikalisch wurden die Tänzerinnen und Tänzer von Rosi Dräxlmeier, Franz Samson und Frederic Baur am Akkordeon begleitet. Momentan gibt es in der Trachtengruppe sieben Tanzpaare, hinzu kommen noch einmal sieben Kinderpaare. Ralf Schade, der bereits über 25 Jahre der Tanzleiter ist, stellte fest, dass es wenig Männer gebe, die Lust auf Volkstanz haben. „Mir macht es unheimlich viel Spaß“, so der Schwenninger, und er freut sich jetzt schon auf den nächsten Auftritt bei der Kulturnacht. Denn da wird wieder „Volkstanz für jedermann“ angeboten.