Niklas Sundblad zeigt klar die aktuellen Probleme auf. Foto: Roland Sigwart

Eishockey: Leistungssteigerung von Sundblad-Team bleibt gegen Ingolstadt unbelohnt. Nord-Start in Köln. 

Die Wild Wings kassierten am Sonntagabend in der DEL Gruppe Süd eine unglückliche 2:3-Heimniederlage gegen Ingolstadt. Der Anschluss-Spielplan (Nord/Süd) der DEL liegt vor. Am 21. März starten die Schwenninger in Köln.

Travis Turnbull kann es nicht fassen! Kurz vor der Schlusssirene hat der Kapitän der Wild Wings gerade die große Möglichkeit zum 3:3-Ausgleich gegen Ingolstadt vergeben. Das gute Schlussdrittel der Schwenninger bleibt also unbelohnt, die Schanzer nehmen drei wichtige Punkte mit. Damit verpassten die Wild Wings am Sonntagabend die große Möglichkeit, aus der überraschenden 3:4-Heimniederlage des Play-off-Direktkontrahenten aus Augsburg gegen DEL-Südgruppen-Schlusslicht Nürnberg Kapital zu schlagen.

»Aufs Messers Schneide«

»Das war ein Spiel aufs Messers Schneide. Ich denke, dass heute auf jeden Fall ein Punkt verdient gewesen wäre«, sah auch Maximilian Hadraschek einen Fortschritt im Vergleich zu den jüngsten Pleiten gegen Mannheim (2:5) in vor allem in Straubing (1:5). Als einen Grund für die Leistungssteigerung sieht der Angreifer die Umstellungen innerhalb der Sturmreihen an. Der 26-jährige eigentliche Center war als Flügelspieler zu Troy Bourke und Andreas Thuresson gerückt. »Ich habe mich da ganz wohlgefühlt.«

Umstellungen lohnen sich

Coach Niklas Sundblad hatte zudem auf die neuen Sturmblöcke Travis Turnbull/Cedric Schiemenz/Jamie MacQueen, Boaz Bassen/Tyson Spink/ Tylor Spink und Daniel Weiß/Alexander Weiß/Daniel Pfaffengut gesetzt. »Ich bin zufrieden, wie dies funktioniert hat«, betonte der Schwede, der im ersten Drittel zu viele Fehler der Schwenninger gesehen hatte. »Nach dem 2:2 war aber alles wieder offen. Am Ende hat uns in den letzten Minuten einfach auch das Scheibenglück gefehlt«, war Sundblad mit der Leistung, nicht aber natürlich mit dem Ergebnis zufrieden.

Schnelles Wiedersehen

Übrigens – schon am kommenden Samstag (17.30 Uhr) können sich die Wild Wings für die aufgrund der starken Schlussphase unglückliche Niederlage revanchieren. Dann gastiert Ingolstadt erneut in der Helios-Arena. »Ich bin davon überzeugt, dass wir nach der kleinen Pause gewinnen werden«, geht Trainer Niklas Sundblad davon aus, dass die Wild Wings in diesem Duell mit neuer Energie agieren werden. »Wir müssen aber auch einfach mehr Tore erzielen. Zwei Treffer in einem Heimspiel, das ist einfach zu wenig«, so 2:2-Schütze Daniel Weiß.

Intensive Suche hält an

Die Zeit drängt. Bis zum Ende der Transferzeit (1. März) wollen die Wild Wings noch einen Stürmer und einen Verteidiger verpflichten. »Wir sind dran, aber die Suche ist knifflig. Auch wenn wir uns nur in einem Bereich verstärken könnten, wäre dies schon gut«, bestätigt Wild-Wings-Manager Christof Kreutzer eine weiterhin intensive »Fahndung«.

Auftakt bei den Haien

Nach ihrem letzten Süd-Spiel am Dienstag, 16. März, in München starten die Wild Wings laut dem Anschluss-Spielplan der DEL dann am Sonntag, 21. März, bei den Kölner Haien. Zwei Tage später (23. März) sind die Wolfsburger zu Gast in der Helios-Arena. Überkreuz werden die Nord- und Südgruppe in der Hauptrunde noch Vor- und Rückspiele austragen. Fest steht auch, dass das Play-off-Viertelfinale gruppenintern ausgespielt wird, erst ab dem Halbfinale überkreuz.

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