Die TG Schwenningen feiert drei Spieltage vor dem Saisonende mit einem hart umkämpften 3:2 beim SSV Geißelhardt souverän die Meisterschaft in der Regionalliga Süd.
Regionalliga Süd: Nach dem 3:2 (25:20, 20:25, 24:26, 25:15, 16:14) beim SSV Geißelhardt war der Jubel groß. Die große Meisterschaftsfeier findet nun im Rahmen des letzten Heimspiels am 21. März gegen Mimmenhausen statt.
Der Beginn
In der engen und lauten Halle – rund 150 Zuschauer – startete die Turngemeinde souverän und profitierte von der Nervosität und den Fehlern der Gastgeber. Schwenningen agierte gelassen und ließ sich beim 25:20 vom Hexenkessel nicht beeindrucken.
Geißelhardt konterte aber im zweiten Satz. Die Annahme um Libero Andrej Prisacar hatte alle Hände voll zu tun. Die gesamte Halle war nach dem 25:20 der Gastgeber aus dem Häuschen. Der dritte Abschnitt wurde zu einem 30-minütigen Krimi, inklusive einer Roten Karte für Geißelhardt. Der Gastgeber hatte knapp beim 26:24 das bessere Ende auf seiner Seite.
Wer gedacht hatte, dass die knappe Satzniederlage die Schwenninger brechen würde, sah sich getäuscht. Jetzt zeigte der Tabellenführer seine mentale Stärke und kam mit einem 25:15 zurück. Nach knapp zwei Stunden Spielzeit ging es in den finalen Tiebreak.
Die Entscheidung
In diesem führte Geißelhardt bereits mit 9:5. Doch dann kam das Team um Kapitän Fernando Martínez ein zweites Mal zurück. Ein Matchball wurde beim Stand von 13:14 abgewehrt, bevor Maxim Kunzelmann den finalen Punkt zum 16:14 holte. Damit war die Meisterschaft besiegelt. Die Freude darüber kannte keine Grenzen mehr.