Albian Ajeti (links) und der FC Basel kämpfen beim FC Thun um drei Punkte. Foto: Thomas Hess

Die „Bebbi“ duellieren sich zum letzten Vorrunden-Spieltag am Samstagabend ab 20.30 Uhr mit der Sensationsmannschaft des FC Thun.

Auf die Mannschaft von Stephan Lichtsteiner wartet am Samstagabend mit dem FC Thun ein ganz besonderer Gegner. Der Aufsteiger aus dem Berner Oberland steht sensationell an der Spitze der Brack Super League und hat beste Chancen, erstmals in der Vereinsgeschichte den Meistertitel zu holen. Zwölf Punkte beträgt der Vorsprung der Mannschaft von Trainer Mauro Lustrinelli auf den ersten Verfolger aus St. Gallen.

 

Eine komfortable Ausgangslage, die sich der FC Thun mit bemerkenswerter Konstanz erarbeitet hat. Noch in der Saison 2024/2025 feierte der Klub den Titel in der Challenge League. Nun steht der kleine Klub vor dem Sensationscoup im Schweizer Oberhaus. Ganz anders ist die Situation beim FC Basel. Der Double-Sieger der Vorsaison hinkt den eigenen Ansprüchen hinterher und belegt derzeit nur Rang vier. Sechs Punkte Rückstand auf den zweiten Platz lassen zwar noch Hoffnung auf die Vizemeisterschaft, doch im Titelrennen spielen die Basler längst keine Rolle mehr.

Für den FCB geht es daher vor allem um Schadensbegrenzung und darum, die Saison zumindest mit einem versöhnlichen Endspurt abzuschließen. Ein Auswärtssieg beim Tabellenführer wäre dafür ein wichtiges Signal an die eigenen Anhänger sowie die Konkurrenz in der Spitzengruppe. Dass Thun die Meisterschaft noch aus der Hand gibt, erscheint indes unwahrscheinlich. Zu souverän tritt das Team bislang auf, zu groß ist der Vorsprung.