Bénie Adama Traore gewann mit dem FC Basel das Heimspiel gegen den FC Thun. Foto: TH Fotografie/Thomas Hess

Der FC Basel gewinnt am Samstag sein Super League-Pflichtspiel zu Hause im Joggeli gegen den FC Thun mit 3:1.

Der FC Basel zeigte am 35. Spieltag gegen den FC Thun eine Partie auf Augenhöhe. In der zweiten Halbzeit zwang der FCB seinem Gegner sein Spiel auf, und ging am Schluss verdient als Sieger vom Platz

 

Beide Mannschaften starteten voller Elan in die Partie. Die erste Duftmarke setzte Ibayi mit einem gefährlichen Kopfball, den Salvi gekonnt über die Latte lenkte. Wenig später tauchten auch die „Bebbi“ gefährlich vor dem Thuner Tor auf, Traoré traf aus der Drehung auf Zuspiel von Koloto nur den Pfosten, Leroys Nachschuss blieb in der massierten Thuner Abwehr hängen.

Auch in der Folge sahen die Zuschauer mit Offensivaktionen auf beiden Seiten eine äußerst unterhaltsame Partie. Kurz vor der Pause gelang den Gästen durch Matoshi der Führungstreffer. Die Basler ließen sich nicht beirren und glichen umgehend durch Metinho in der 43. Minute aus. Sein präziser Schlenzer ins rechte Eck war für Thuns Goalie Steffen nicht zu halten.

Die Teams starteten in die zweite Halbzeit, wie sie die erste beendet hatten. Beide Teams schenkten sich keinen Meter, was sich auch durch die zahlreichen Fouls zeigte.

Der FCB übernahm dann aber das Spieldiktat, und drängte den designierten Meister in die Defensive. Die Gastgeber versuchten alles, um den Sieg zu erzwingen, doch die Thuner wehrten sich mit Händen und Füßen, teilweise mit unfairen Mitteln. Fabian Fehr wurde in der 82. Minute nach seiner zweiten Verwarnung des Platzes verwiesen.

In der 87. Minute wurde der FC Basel endlich belohnt. Ibrahim Salah zieht trocken von halblinks ab, Ajeti lenkt den Ball noch ab ins Tor. Kurz darauf sorgt dann Koindredi mit dem 3:1 für die Entscheidung. Somit muss der FC Thun die Meisterfeierlichkeiten erneut aufschieben.

Tore: 0:1 (41.) Matoshi, 1:1 (43.) Metinho, 2:1 (87.) Ajeti, 3:1 (90.+1) Koindredi.

FC Basel: Salvi – Rüegg (67. Senaya), Vouilloz, Daniliuc, Schmid, Leroy, Bacanin (76. Koindredi), Metinho, Duranville (67. Salah), Koloto (76. Ajeti), Traoré.