Das Flugzeug vom Typ Airbus A320 war in Zypern gestartet und auf dem Weg nach Zürich. Foto: Robert Michael/dpa/Symbolbild Foto: dpa

Er ging während eines Flugs auf Toilette und wollte nicht mehr raus. Der Kapitän der Maschine musste außerplanmäßig landen. Warum der Mann sich einsperrte, bleibt sein Geheimnis.

Graz - Weil ein Passagier die Flugzeugtoilette nicht mehr verlassen wollte, ist eine Maschine mit 134 Menschen an Bord auf dem Flughafen in Graz außerplanmäßig gelandet.

Der 51-Jährige hatte sich nach Angaben der Polizei über die gesamte Dauer des Fluges auf der Toilette eingesperrt. Der Kapitän der Maschine, die in Zypern gestartet und auf dem Weg nach Zürich war, habe sich deshalb am Samstag zu der Landung in Graz entschieden.

Der 51-Jährige habe sich gegenüber den verständigten Grenzpolizisten kooperativ verhalten. Er verließ demnach die Toilette und zeigte freiwillig sein gesamtes Gepäck. Gefährliche Gegenstände fand die Polizei nicht. Auch auf der Bordtoilette seien keine Manipulationen oder Beschädigungen entdeckt worden.

Bei seiner Befragung habe der Mann keine Angaben zu seinem Verhalten gemacht. Er reiste den Angaben zufolge mit dem Zug weiter. Der Airbus A320 konnte laut Polizei nach 45 Minuten wieder starten.

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