Eine Vielzahl von Schildern weist Wanderern in und um St. Georgen den Weg. Der Schwarzwaldverein kümmert sich um ihren Unterhalt. Foto: Moser

Mit sinnloser Zerstörungswut hat der Schwarzwaldverein St. Georgen zu kämpfen. Von beschädigten Markierungen und Zeichen auf den betreuten Strecken berichtete der Wanderwart bei der Hauptversammlung.

St. Georgen - Kein Treffen derzeit ohne Beachtung der Richtlinien zur Corona-Pandemie: Uta Loreit erläutert vor der offiziellen Begrüßung den Mitgliedern des Schwarzwaldvereins zunächst das aktuelle Hygienekonzept – erst dann kann die Hauptversammlung im Theater im Deutschen Haus starten. In ihrem Jahresbericht lobte die Vorsitzende die Treue der Mitglieder. Obwohl die Pandemie so ziemlich alle Aktivitäten im vergangenen Vereinsjahr beeinflusst habe, sei keines der aktuell 231 Mitglieder ausgetreten. Zahlreiche geplante Unternehmungen und auch Feste mussten aber abgesagt werden.

Von einer, trotz Corona, insgesamt soliden Kassenlage berichtete Hans-Peter Erchinger. Er erklärte, dass tendenziell die erzielten Einnahmen, die in Verbindung mit den Wanderungen stünden, weniger würden. Deshalb steige die Wichtigkeit der Mitgliedsbeiträge für den Verein. Auch Beate Linhard, Rechnerin der Wanderheimkasse, sprach von schwierigen Zeiten. Wesentliche Einnahmen seien infolge der Schließungen weggebrochen – bei nahezu gleichgebliebenen Fixkosten. Sie hoffe auf ein besseres Jahr 2022.

Der scheidende Wanderwart Peter Meixner konnte sich in seinem Vortrag kurzfassen – etliche Wanderungen seien coronabedingt ausgefallen. Der Fachwart Wege, Siegfried König, berichtete von vielen Stunden Arbeit, die in seinem Bereich aufgewendet wurden. Er sprach unter anderem von gesperrten und zunächst unbegehbaren Wegen infolge von Sturmschäden, Nacharbeiten nach Forstarbeiten und dem Anbringen fehlender Wegemarkierungen. Zunehmend gebe es auch Probleme mit Vandalismus. So etwa werde auf Markierungen und Zeichen geschossen, die dann zeitaufwendig ausgetauscht werden müssten – ein sinnloses Zerstörungswerk, das nicht zu begreifen sei. König sprach auch den einst mit dem Ferienland Schwarzwald geschlossenen Wartungsvertrag an. Er dankte der Stadt St. Georgen für dessen Weiterführung, nachdem die Hochschwarzwald Tourismus GmbH daran kein Interesse gezeigt habe.

7500 Euro Fördermittel

Mit Marc Lieber konnte Axel Heinzmann in seinem Bericht einen neuen Kollegen für die Wanderheimverwaltung vorstellen. Er berichtete weiter vom Vorhaben, eine Teilsanierung des Schopfs in Angriff zu nehmen. Es sei erfreulicherweise gelungen, Fördermittel in Höhe von 80 Prozent der Investitionssumme zu erhalten – immerhin fast 7500 Euro. Bedingung dafür, so Heinzmann, sei aber die Umsetzung der geplanten Arbeiten noch in 2021. Leider müsse das beliebte Herbstfest in diesem Jahr ausfallen, da der Aufwand, der in Zusammenhang mit der Pandemie-Verordnung betrieben werden müsste, einfach zu hoch sei. Man beabsichtige allerdings, das "Lindenbüble" an Sonntagen ab 5. September bis 31. Oktober wieder zu öffnen – unter konsequenter Einhaltung der 3G-Regel.

Im Zuge der Versammlung fanden auch turnusmäßige Wahlen statt. In ihren Ämtern für jeweils drei Jahre einstimmig bestätigt wurden Siegfried König (Wegewart), Kirsten und Axel Heinzmann (Fachwarte Naturschutz) sowie Karola Erchinger (Schriftführerin). Neu gewählt wurden Doris Krause und Nadine Lieber (Beirätinnen), ebenfalls einstimmig. Der infolge des Rückzugs von Peter Meixner neu zu besetzende Posten des Fachwarts Wandern muss mangels Bewerber vorerst frei bleiben. Uta Loreit verabschiedete Annemarie Rothkopf, Gabi Erchinger sowie Peter Meixner und bedankte sich gemeinsam mit ihrer Co-Vorsitzenden Kirsten Heinzmann für deren langjähriges Engagement in den jeweiligen Vorstandsämtern.

Turnusmäßige Wahlen

Die beiden Vorsitzenden konnten zudem Ehrungen vornehmen: Birgit Hermann und Irma Weisser wurden für 25-jährige Mitgliedschaft und Waltraud Falk sowie Ute Maier für 60 Jahre Vereinstreue ausgezeichnet. Elisabeth Erchinger, Gerda Huss, Artur Maier, Wolfgang Bäsch und Ulrich Schnitzer sind seit nunmehr 70 Jahren mit dabei.

Im Zuge der Versammlung fanden auch turnusmäßige Wahlen statt. In ihren Ämtern für jeweils drei Jahre einstimmig bestätigt wurden Siegfried König (Wegewart), Kirsten und Axel Heinzmann (Fachwarte Naturschutz) sowie Karola Erchinger (Schriftführerin). Neu gewählt wurden Doris Krause und Nadine Lieber (Beirätinnen), ebenfalls einstimmig. Der infolge des Rückzugs von Peter Meixner neu zu besetzende Posten des Fachwarts Wandern muss mangels Bewerber vorerst frei bleiben. Uta Loreit verabschiedete Annemarie Rothkopf, Gabi Erchinger sowie Peter Meixner und bedankte sich gemeinsam mit ihrer Co-Vorsitzenden Kirsten Heinzmann für deren langjähriges Engagement in den jeweiligen Vorstandsämtern.

Die beiden Vorsitzenden konnten zudem Ehrungen vornehmen: Birgit Hermann und Irma Weisser wurden für 25-jährige Mitgliedschaft und Waltraud Falk sowie Ute Maier für 60 Jahre Vereinstreue ausgezeichnet. Elisabeth Erchinger, Gerda Huss, Artur Maier, Wolfgang Bäsch und Ulrich Schnitzer sind seit nunmehr 70 Jahren mit dabei.