Schwarzwaldverein Schramberg im Uhrenmuseum im Junghans-Terrassenbau Foto: Anne Eckhardt

Der Schwarzwaldverein Schramberg besuchte das Junghans-Terrassenbau-Museum.

Eine interessierte Gruppe des Schwarzwaldvereins Schramberg war beim Besuch des Junghans Uhrenmuseums von der Entwicklung der Schwarzwalduhren fasziniert.

 

Beginnend bei der winterlichen Heimarbeit zur Herstellung von Holzräderuhren bis zur industriellen Fertigung erlebten die Teilnehmer während der hervorragenden Führung gleich mehrere „Aha-Momente“.

Der witzigste Uhrendarsteller war sicherlich der „Knödelfresser“, während das Highlight der Ausstellung, das Phonoliszt-Violina Geigenorchestrion von 1912, schon die künftige Automatisierung vorausahnen ließ.

In vordergründig ungünstiger Lage in Schramberg hat Philipp Jakob Manz in den Jahren 1916 bis 1928 das Industriegebäude für die die Firma Junghans erstellt. Doch die Besonderheit des Terrassenbaus bot den Beschäftigten auf neuen Etagen gute Arbeitsplätze direkt am Fenster - ideal für die Fertigung feinmechanischer Produkte.

Junghans prägte die Stadt Schramberg

Das Unternehmen Junghans prägte die Entwicklung der Stadt Schramberg wie kein anderes, auch dieser Aspekt wurde während der Führung deutlich. Bei der anschließenden Einkehr in der Stadtmitte konnten die Teilnehmer ihre gesammelten Eindrücke untereinander austauschen und dabei den informativen Tag ausklingen lassen.